Sonntag, 21. März 2010

CDU-Gallus/Gutleut gut im CDU-Kreisvorstand vertreten

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Bei der Wahl des Kreisvorstandes der CDU-Frankfurt wurde Thomas Kirchner (Foto: ganz rechts), im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden bestätigt. Damit ist die CDU-Gallus/Gutleut auch für die kommenden beiden Jahre gut im obersten Gremium der Frankfurter CDU vertreten.

Auf dem Kreisparteitag am 13. März 2010 wurde der bisherige Vorsitzende der CDU-Frankfurt, Staatssekretär Boris Rhein (Foto: Mitte), mit knapp 96 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls als Beisitzer wiedergewählt wurden Stadtkämmerer Uwe Becker (Foto: zweiter von links), Sport- und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (Foto: zweiter von rechts) und die Stadträtin Erika Pfeundschuh.

Rhein hatte in seiner zentralen Parteitagsrede die rund 300 Delegierten auf die Kommunalwahl im März 2001 eingestimmt und davon gesprochen, die Frankfurter CDU als "Großstadtpartei" stärker für neue Wählergruppen zu öffnen. Die große Herausforderung seiner Partei sei es, die richtige Balance zwischen der anpassung an die soziale und gesellschaftliche Realität zu finden "ohne die Grundwerte christlich demokratischen Handelns zur Dispostion zu stellen".

Die CDU-Gallus/Gutleut wird mit ihrem Vorsitzen Thomas Kirchner ihren Teil dazu durch eine bürgernahe Politik in der Stadtverordnetenversammlung und im Ortsbeirat 1 leisten.

Mittwoch, 3. März 2010

CDU diskutiert mit Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Integration

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Die CDU-Sta
dtbezirksverbände Gallus/Gutleut und Rödelheim/Hausen luden am vergangenen Montag zu einer Diskussion rund um das Thema Integration ein. Grundlage waren die 10 Thesen der CDU-Fraktion im Römer, zu denen der Stadtverordnete und Integrationspolitische Sprecher Thomas Kirchner nach einleitenden Worten von Alexander Zollmann Rede und Antwort stand.

Die gut 60 Besucher des Stammtisches im „La Palestra“ in der Alexanderstraße erlebten einen Fachmann für Integrationsfragen, der ein schwieriges Thema für jeden leicht verständlich an den Mann bzw. die Frau brachte. So war besonders These 3 aus dem 19 seitigen Heft der Fraktion ein Kernsatz, der sowohl über dem Referat als auch über der anschließenden Diskussion stand.

Er lautet:“Integration kann bei aller Toleranz nur auf Grundlage der freiheitlichen demokratischen Grundordnung als gemeinsamer Basis unseres Landes erfolgen“. In diesem Sinne wurde auch kritisch aber sehr sachlich über die jüngsten Vorfälle um den mittlerweile zurückgetretenen Imam der Hazrat Fatima Zehra-Moschee diskutiert.

"Die CDU-Fraktion hält den Rücktritt von Herrn Türkyilmaz für einen richtigen und konsequenten Schritt, denn die Moscheegemeinde war nicht in der Lage, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu entkräften", sagte Kirchner. Auslöser der Diskussion um den Imam waren Berichte des HR-Landesmagazins defacto, er sei von 2001 bis 2007 in Berlin Mitorganisator und Prediger der antisemitschen Al-Quds-Demonstration gewesen.

Zudem hatte Türkyilmaz in einer auf seiner Internetseite veröffentlichten Predigt die "Befreiung" Palestinas angemahnt und die "Besetzung" des Iraks und Afghanistans durch "Imperialisten", was nach seinem Verständnis wohl auch die deutschen Entwicklungshelfer und die Bundeswehr beinhaltet, beklagt.

Die Anwesenden waren sich darüber einig, dass es genau diese politisch-ideologischen Predigten sind, die Misstrauen gegenüber dem Islam erzeugen und eine Verständigung zwischen den Kulturen erschweren. Mit Blick auf die zukünftige geistige Leitung der Hazrat Fatima Zehra-Moschee formulierte Kirchner die Erwartung, die Moscheevereine müssten ihre Geistlichen sorgfältiger auswählen und von ihnen ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz und zu den Werten des Zusammenlebens in Deutschland verlangen.

Sicherlich konnten an diesem Abend nicht alle Fragen abschließend beantwortet werden. Aber es war ein Zeichen an die Bürgerinnen und Bürger Rödelheims, dass die CDU ihren Fragen nicht aus dem Weg geht.