Dienstag, 29. Juni 2010

Nadelöhr am nördlichen Ende des Hafentunnels sichern!

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Der Bürgersteig an der nördlichen Aus- bzw. Einfahrt in den Hafentunnel stellt mit seinem knappen Meter Breite ein Nadelöhr dar. Dies hat zur Folge, dass Fußgänger (insbesondere ältere Personen mit Rollator oder Mütter mit Kinderwagen) bei entgegenkommenden Passanten zwangsläufig auf den Radweg ausweichen müssen.

Radfahrern ist jedoch aufgrund der kurvenähnlichen Fahrbahnkonstruktion und bedingt durch die in die Verkehrsführung hineinreichende Betonwand die Sicht bei diesem Nadelöhr entzogen. Besonderes Augenmerk ist auch die aus der Nord-Richtung in den Tunnel hineinfahrenden Radfahrern zu richten, da diese aus dem tageslichthellen in den lichtarmen Tunnel einfahren und daher zusätzlich Gefahr durch Gegenverkehr übersehen können.

Deshalb fordert die CDU im Ortsbeirat 1 durch geeignete Maßnahmen (z.B. die Installation einen Wölb-Verkehrsspiegel oder eine entsprechende Beschilderung) den Bereich so für Fußgänger zu sichern, dass mögliche Kollisionen zwischen Radfahrern und Fußgängern vermieden werden.

Samstag, 12. Juni 2010

CDU-Ortsbeiräte für mehr Sauberkeit auf den Grünflächen im Gallus


Immer wieder achten Hundebesitzer, die ihre Vierbeiner auf Grünflächen in unserem Stadtteil auslaufen lassen, nicht darauf, deren "Hinterlassenschaften" zu enfernen. Nicht selten kommt es danach vor, dass andere Nutzer der Flächen dann unfreiwillig "Bekanntschaft" mit diesen "Hinterlassenschaften" schließen. Was im Einzelfall schon ärgerlich genug ist, betrifft in der Kronthaler Straße die gesamte Nachbarschaft. Dort berichten Anwohner von einer zunehmenden Gerüchsbelästigung durch die Rückstände der Vierbeiner, die sich gerade in der wärmeren Jahreszeit bemerkbar macht.

Da eine lückenlose Überwachung der Grünfläche durch städtische Mitarbeiter nicht möglich ist, schlägt die CDU im Ortsbeirat 1 nun vor, an geeigneten Stellen Verbotsschilder aufstellen zu lassen und das Türchen im die Fläche umgebenden Zaun abzuschließen.

Sozialdezernentin Prof. Dr. Birkenfeld im Gallus

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Hoher Besuc
h kam vergangenen Freitag ins Gallus, um über das Thema "Älterwerden in Frankfurt" zu sprechen. Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Dezernentin für Soziales, Senioren, Jugend und Recht berichtete in der Altenbegegnungsstättedes Frankfurter Verbandes den rund 70 Zuhörerinnen und Zuhörern darüber, was die Stadt Frankfurt für ihre älteren Bewohnerinnen und Bewohner tut.

Dabei kam Prof. Dr. Birkenfeld insbesondere auf die Anstrengungen zu sprechen, die die Kommune unternimmt, um Seniorinnen und Senioren möglichst lange ein Leben in den eigenen "Vier Wänden" zu ermöglichen. Gerade die seniorengerechten Wohnungen in der Langenhainer und Lorsbacher Straße mit ihrer Anbindung an die Altenbegegnungsstätte sind ein gelungenes Beispiel hierfür. Viele Ältere, so weiß die Dezernentin aus etlichen Gesprächen zu berichten schätzen nämlich ein Leben in der eigenen Wohnung, erst recht, wenn es mit der Möglichkeit der Pflege sozialer Kontakte in unmittelbarer Nähe verbunden ist.

Die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie etwa freien Trägern aus dem Sozialbereich oder den Wohnungsbaugesellschaften unterstützen ein selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld. So gibt es im Gallus beispielsweise Siedlungshelfer, die für 6 Euro dies Stunde im Haushalt unterstützen. Es handelt sich dabei um Langzeitarbeitslose, die für die ABG Frankfurt Holding in deren Siedlungen älteren Mieterinnen und Mietern z. B. beim Anschließen der Waschmaschine, beim Aufhängen der Vorhänge oder beim Fensterputzen helfen. Auch das Begleiten zum Arzt oder zum Amt gehören zu ihren Aufgaben.

Dieser Gedanke des füreinander Einstehens ist es, der die Politik von Prof. Dr. Birkenfeld auszeichnet. So hat sie sich als Ziel gesetzt, die Generationen unserer Stadt stärker zueinander zu führen. "Wir haben Krabbelstuben, Kindergärten, Jugenhäuser und Altenbegegnungsstätten. Jeder hat eine Einrichtung für sich. Ich wünsche mir aber, dass diese Einrichtungen als eine Art Familienzentrum viel stärker als bisher miteinander vernetzt werden.
Wir brauchen einander und viele Ältere möchten sich einbringen und sich für unsere Gesellschaft einsetzen, diesen Wunsch gilt es zu unterstützen", sagte die Dezernentin in ihrer Rede.

Prof. Dr. Birkenfeld nahm viele Anregungen aus dem Nachmittag im Gallus mit, die sie in den nächsten Wochen und Monaten in Ihre Arbeit einfließen lassen wird - und sie wird bestimmt nicht das letzte Mal in unserem Stadtteil gewesen sein.