Samstag, 27. November 2010

Ibis Hotel im Gallus installiert weiteren "Noteingang"

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Was ein Notausgang ist, weiß wohl jeder, aber was um alles in der Welt ist ein "Noteingang" und für was braucht man ihn? Das vom Frankfurter Präventionsrat initiierte Programm "Noteingang" dient als Anlaufstelle für Kinder. Wenn sich beispielsweise ein Kind Verlaufen hat, es gestürzt ist, seinen Haustürschlüssel vergessen hat, dringend auf die Toilette muss oder von anderen Kindern drangsaliert wird, findet es hier einen sicheren Ort.

Bereits in vielen Frankfurter Stadtteilen machen Landengeschäfte und andere Einrichtungen mit und haben den Noteingang-Aufkleber sichtbar an ihrer Tür oder ihrem Schaufenster angebracht. Die Geschäftsinhaber haben eine Liste mit allen wichtigen Telefonnummern (Schulen, Kindertagesstätten, Ärzte, Polizeirevier usw.).

"Das Notrufprojekt ist ein wichtiger Beitrag für das Sicherheitsempfinden von Kindern und Eltern im Stadtteil", so Wolfgang Kreickmann, Ortsvorsteher des Ortsbeirates 1, der bei der Installation eines weiteren "Noteingangs" im Ibis Hotel im Gallus anwesend war.

Regionale Präventionsräte - wie der im Gallus - fördern die Einführung des Projekts "Noteingang". Aber auch Kinderbeauftragte oder andere engagierte Personen können das Projekt "Noteingang" umsetzen. Ansprechpartner ist hierbei die Geschäftsstelle des Präventionsrates.

Geschäftsstelle des Präventionsrates
Kurt-Schumacher-Straße 45
60313 Frankfurt am Main
Telefon (069) - 212 3 54 43
Telefax (069) - 212 3 14 55
E-Mail: praeventionsrat.amt33@stadt-frankfurt.de
www.gewalt-sehen-helfen.de

Sonntag, 21. November 2010

25 Jahre Paul-Hindemith-Schule im Gallus

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Am Freitag, dem 19. November 2010 feierte die Paul-Hindemith-Schule im Gallus ihr 25 jähriges Bestehen. Die Schulleitung hatte ehemaliger Lehrer, Förderer und Personen des öffentlichen Lebens zu einer akademischen Feier eingeladen, um das Ereignis gebührend zu feiern.

Luitgard Schrader, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Paul-Hindemith-Institutes würdigte in Ihrer Festrede das Leben und Wirken des deutschen Bratschisten und bedeutenden Komponisten der Moderne. Ja, Paul Hindemith, der 1895 in Hanau geboren wurde, verbrachte einen Großteil seiner Kindheit im Gallus, wo er unter anderem in der Idsteiner Straße und in der Frankenallee wohnte. Doch dies ist es nicht allein was ihn mit der gleichnamigen Schule im Gallus verbindet.

Es ist vielmehr die Einstellung, die Paul Hindemith Zeit seines Lebens gegenüber Neuem und anderen Kulturen hatte, die ihn zu einem idealen Namensgeber für eine Schule im Gallus macht. So arbeitete Hindemith Mitte der dreißiger Jahre in der Türkei und in Ägypten. Dort komponierte er ägyptische Volksstücke und versuchte, die Musik der Länder in denen er Lebte weiterzuentwickeln.

Natürlich kam an diesem Abend auch die Musik Paul Hindemiths zur Geltung in Form der Sonate "Es ist so schönes Wetter draußen", die von der Violinistin Kyung-Eun Lee dargeboten wurde und Liedern, präsentiert vom Orfeo-Chor.

Auf Zustimmung bei den anwesenden Vertretern der Politik traf die Forderung des Schulleiters Hans-Peter Müller, der in seiner Rede einen Überblick über 25 Jahre Paul-Hindemith-Schule gab. Dabei ging er auf den seit langem bestehenden Wunsch nach einer gymnasialen Oberstufe ein.

Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 1 und die CDU-Gallus/Gutleut teilen diese Forderung. Thomas Kirchner, Stadtverordenter für dass Gallus dazu:"Es kann nicht sein, dass die Standorte der Gymnasien in unserer Stadt immer noch auf Grundlage aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende stammen. Damals wurden für das Bildungsbürgertum im Westend gleich mehrere Gymnasien gebaut, während es im Arbeiterviertel Gallus nur eine Haupt- und Realschule gab. Spätestens mit dem Zuwachs durch das Europaviertel, sollte ernsthaft über die Schaffung einer Gymnasialen Oberstufe im Gallus nachgedacht werden."

Der offizielle Teil des Abends endete mit der Enthüllung einer Portraittafel. Diese besteht aus einer Fotoaufnahme Paul Hindemiths, über die eine blaue, neonfarbene Bratsche montiert ist. Der Vorhang fiel übrigends per Handy. Bei Wahl einer bestimmten Nummer, wurde ein elektrisches Feld unterbrochen, was den Vorhang löste. Auch dies zeigt, dass die Paul-Hindemith-Schule auf dem neuesten Stand der Zeit ist. Ein Live-Mitschnitt der Enthüllung lässt sich in dem nachfolgenden Video ansehen.


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Freitag, 19. November 2010

CDU - Gallus / Gutleut nominiert Kandidaten für den Ortsbeirat 1

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Die CDU-Gallus/Gutleut hat ihre Kandidaten für den Ortsbeirat 1 zur Kommunalwahl am 27. März 2011 nominiert. Am vergangenen Donnerstag wurden diese auf der Mitgliederversammlung der Stadtbezirksverbände Gallus / Gutleut und Innenstadt gewählt.

Die CDU-Gallus/Gutleut setzt bei ihren Kandidaten auf ein bewährtes Team. Angeführt wird die Liste von dem langjährigen Ortsbeirat Wolfgang Kreickmann, der seit 2006 Ortsvorsteher ist. Im folgen auf den Plätzen 3 und 5 die ebenfalls altgediente Veteranen Birgit Pangritz und Günter Weckener. Ebenfalls im Ortsbeirat vertreten ist Fritz Martin Sturm. Neu auf der Liste und - wenn alles klappt erstmalig im Ortsbeirat vertreten ist Milena Meyer.

Für die Wahlperiode 2011 bis 2016 haben sich die Ortsbeiratskandidaten der CDU-Gallus/Gutleut unter anderem folgende Ziele gesetzt:Schaffung bezahlbaren Wohnraums im Gallus und dem benachbarten Europaviertel
  • Konsequente Umsetzung der Pläne für mehr Grün im Gallus im Rahmen der Entwicklung des Europaviertels
  • Einrichtung einer Gymnasialen Oberstufe für die Paul-Hindemith-Schule
  • Stärkung der Nahversorgung im westlichen Gallus, insbesondere in der Friedrich-Ebert-Siedlung
  • Fortsetzung der Aktivitäten zur Verschönerung der Frankenallee als grüne Lunge des Gallus
  • Förderung von Maßnahmen und Vereinen zur Integration und Schaffung von Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationsgeschichte in unseren Stadtteilen
  • Schaffung von seniorengerechtem Wohnraum im Stadtteil, damit alteingesessene Bewohner unserer Stadtteile möglichst lange in ihrer angestammten Umgebung wohnen bleiben können
  • Verlängerung der Mainuferpromenade vom Westhafen zum Sommerhoffpark
  • Optimierung der Radwegebeziehungen vom Gutleut ins Gallus und in die Innenstadt
Zusammen mit dem Vorsitzenden der CDU-Gallus/Gutleut und Stadtverordneten, Thomas Kirchner, werden die Kandidaten für den Ortsbeirat in den kommenden Wochen ein Wahlprogramm erstellen. Darin werden sie detailliert ihre Vorschläge davon formulieren, wie sie sich die Zukunft unserer lebens- und liebenswerten Stadtteile vorstellen. Auf die Plätze, fertig, los!

Montag, 15. November 2010

Einkaufen im westlichen Gallus stärken!

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Wer schon einmal in den Niederlanden war, der wird sich vielleicht über den Antrag der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 1 wundern. Darin wird der Magistrat der Stadt Frankfurt gebeten zu prüfen, ob nicht zur Verbesserung der Nahversorgung ein Smart-Laden in der Friedrich-Ebert-Siedlung eingerichtet werden kann.

Bei den Smart-Läden, oder besser "Smart-Shops" niederländischer Prägung handelt es sich um Geschäfte, in denen man " in Holland "legale Drogen", wie zum Beispiel Marihuana oder halluzinogene Pilze (ja, so etwas gibt es wirklich) kaufen kann. Natürlich fordert die CDU - Fraktion im Ortsbeirat 1 so etwas nicht. Ortsvorsteher Wolfgang Kreickmann klärt auf: "Smart-Läden sind kleine Lebensmittelgeschäfte, die von der Werkstatt Frankfurt betrieben werden. Ihr Ziel ist es, die Nahversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner in Lagen zu verbessern, in denen von großen Lebensmittelkonzernen keine Supermärkte eingerichtet werden. Dabei handelt es sich um einen Vollsortimenter mit der Angebotspalette des REWE-Nahkaufs."

Thomas Kirchner, Stadtverordneter für das Gallus, findet die Idee seiner Kollegen aus dem Ortsbeirat gut und ergänzt: "Seit Jahren ist die Nahversorgung in der Friedrich-Ebert-Siedlung nicht optimal. Ich selbst bin früher öfters für meine Oma, die in einem der Reihenhäusschen an der Mainzer Landstraße wohnte, zum Penny an der Rebstöcker einkaufen gegangen. Ein Smart-Laden kann helfen, die Versorgung zu verbessern. Zudem bieten Smart-Läden für Langzeitarbeitslose eine Perspektive zur Rückkehr in ein Beschäftigungsverhältnis. Denn das besondere am Smart ist, dass die Angestellten des Marktes an Beschäftigtungs- und Qualifizierungsprogrammen der Werkstatt Frankfurt teilnehmen."