Samstag, 11. Dezember 2010

Anbindung des Sommerhoffparks an den Westhafen kommt!

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Seit fünf Jahren kämpft Thomas Kirchner, Stadtverordneter für Gallus und Gutleut für die Anbindung des Sommerhoffparks an den Westhafen. In einem Antrag an den Magistrat forderte er bereits 2005 die Öffnung des Parks durch eine Grünverbindung mit dem Westhafen. Mit den nun vorliegenden Plänen der Stadt, ein neues Wohnquartier westlich der Main-Necker-Eisenbahnbrücke zu schaffen, rückt die Vision eines begehbaren Uferbereich von der Innenstadt bis zur Wurzelsiedlung in greifbare Nähe. Zudem könnte so zusätzlich ein attraktives, kleines Naherholungsgebiet für die Bewohnerinnen und Bewohner des Gutleutviertels geschaffen werden.

Der Sommerhoffpark ist ein Kleinod unter den Grünflächen Frankfurts. Das Gelände des Sommerhoffparks wurde 1803 durch den Handelsherren Gogel erworben und in einen Herrensitz mit einem als besonders schön geltenden Landschaftsgarten umgewandelt. 1883 erwarb die Familie Sommerhoff, die dem Park den heutigen Namen gab, den Besitz, der im Jahre 1928 von der Stadt Frankfurt gekauft wurde. Ziel des Ankaufs durch die Kommune war die Einrichtung eines öffentlichen Parks mit angeschlossener Jugenderholungsstätte und Schüler-Garten.
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Rund 80 Jahre lang fristete der Sommerhoffpark ein Schattendarsein. Die grüne Oase des Gutleutviertels liegt nahezu abgeschottet vom Rest des Stadtteils, der ohnehin nicht mit Grünanlagen verwöhnt ist.

In den vergangenen Jahren ist der Main mit seinen Uferbereichen im innerstädtischen Bereich auf beiden Seiten für die Bevölkerung erschlossen worden. So ist z.B. vor dem Allianzgebäude ein neuer Tiefkai angelegt worden, auf der nördlichen Mainseite ist der Westhafen in ein interessantes Wohngebiet umgewandelt worden. Die sich jetzt abzeichnende Verlängerung des begehbaren Flussufers ist daher nur konsequent und logisch. Für die Anwohner wäre es ein Mehr an erlebbarem Grün in ihrem Stadtteil.