Montag, 19. Dezember 2011

Thomas Kirchner als Vorsitzender der CDU Gallus/Gutleut bestätigt

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Frankfurt am Main, 19. Dezember 2011 - Die Mitglieder der CDU Gallus/Gutleut wählten einstimmig in ihrer Jahreshauptversammlung Thomas Kirchner erneut zu ihrem Vorsitzenden.


Die beiden Ortsbeiräte Wolfgang Kreickmann und Birgit Pangritz, sowie Dr. Gerhard Cullmann bleiben seine Stellvertreter. Als Schriftführerin neu ins Amt gewählt wurde die 25 jährige Sara Steingardt aus dem Gutleut. Zu Beisitzern wurden Gurdial Singh, Günter Weckener, Renate Gräser, Fritz Martin Sturm, Oswald Zöttlein und erstmals Michael Weber bestimmt.

Thomas Kirchner sieht für die nächsten zwei Jahre vor allem folgende Schwerpunkte in der politischen Arbeit seines Stadtbezirksverbandes:

- Die Förderung des Zusammenwachsens des Gallus mit dem Europaviertel.
- Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in Gallus und Gutleut realisieren.
- Die gelungene Wohnungspolitik durch Sanierung im Bestand und Schaffen neuen Wohnraums ausbauen.
- Vorantreiben der Verschönerungsmaßnahmen entlang der gesamten Frankenallee als grüne Lunge des Gallus
- Erhalt der Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen
- Angemessene Bildungsangebote für Jugendliche auch in den Stadtteilen selbst schaffen
- Förderung von auf die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren angepassten Wohnraum

Dabei will der CDU Stadtbezirksverband Gallus/Gutleut weiterhin direkter Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil sein. Gelingen soll dies, neben den klassischen Wegen des politischen Dialoges wie Bürgersprechstunden, Stadtteilzeitung und Ortsbegehungen zukünftig auch vermehrt über das Internet. Neben der bereits vorhandenen Internetseite des Stadtbezirksverbandes www.cdu-gallus-gutleut.de sollen in Zukunft auch Kontaktmöglichkeiten in sozialen Netzwerken angeboten werden.

Samstag, 26. November 2011

Innenminister Boris Rhein besucht Weihnachtsmarkt im Gallus

Zum 17. Mal wurde im Gallus die Adventszeit mit dem mittlerweile schon traditionellen Weihnachtsmarkt auf der Frankenallee eingeläutet. Der diesjährige Schirmherr, Dr. Norbert Zeißler von der DATABURG GmbH Frankfurt eröffnete am heutigen Samstag im Beisein der Vorsitzenden des Vereinsrings Gallus, Frau Andrea Diemer, des Vorsitzenden des Gewerbevereins Gallus, Herrn Elias Jreisat und des Hessischen Innenministers Boris Rhein den Weihnachtsmarkt mit dem Entzünden der Kerzen des Weihnachtsbaums.

In ihren Ansprachen dankten alle vier den vielen Helfern aus im Gallus ansässigen Gewerbe und Vereinen, ohne deren Fleiß dieses Fest für die gesamte Familie nicht möglich gewesen wäre. Bei einem Rundgang über den Markt informierte sich der Hessische Innenminister über die Arbeit und das Engagement der Vereine im Gallus und nannte dieses beispielhaft. Auch sei das Gallus, so Rhein, entgegen anders lautenden Stimmen sehr wohl ein lebens- und liebenswerter Stadtteil.

Wer Lust und Zeit hat, der sollte sich den diesjährigen Weihnachtsmarkt im Gallus nicht entgehen lassen. Das Angebot ist bunt wie der Stadtteil selbst. Es gibt kulinarische Genüsse von der klassischen Bratwurst über die besten Hamburger Frankfurts am Stand des Karnevalvereins „Die Kameruner“ bis hin zu Koreanischen Pfannkuchen.



Mittwoch, 16. November 2011

CDU im Ortsbeirat 1 für mehr Verkehrssicherheit in der Idsteiner Straße

Während der Vorstellung der Pläne zur Anbindung des Europaviertels an das übrige Gallus wurde von Anwohnerinnen und Anwohnern in der Oktobersitzung des Ortsbeirates 1 auch die Verkehrssicherheit auf der Idsteiner Straße thematisiert. Seit Jahren ist die Missachtung der Geschwindigkeitsbegrenzung in der Tempo-30-Zone ein Thema.

Die nun vorgelegten und teilweise bereits umgesetzten Maßnahmen der städtischen Verwaltung stießen daher gleichermaßen auf Skepsis bei den Anwesenden Bürgerinnen und Bürgern sowie Ortsbeiräten. Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 1 hat dies nun zum Anlass genommen zwei Anträge für die kommende Novembersitzung des Stadtteilgremiums einzubringen. Maßnahmen zur Verringerung der Geschwindigkeit stehen dabei im Mittelpunkt.

Deshalb fordert die CDU den Magistrat dazu auf, in der Idsteiner Straße vor der Hellerhofschule (stadtauswärts) dauerhaft eine Geschwindigkeitsmesstafel anbringen zu lassen. Zudem soll der Magistrat prüfen und berichten, inwieweit die Möglichkeit besteht, die Messtafel über Sponsoren finanzieren zu lassen. Dabei wäre im Gegenzug für die Finanzierung Hinweise des oder der Sponsoren unterhalb der Messtafel anzubringen.

In einem weiteren Antrag wird sich kritisch mit der Wirkung des neu installierten Kreisels auf der Kreuzung Idsteiner Straße / Schwalbacher Straße auseinander gesetzt. Dazu nahmen die Ortsbeiräte Wolfgang Kreickmann und Birgit Pangritz im Beisein des Stadtverordneten Thomas Kirchner eine Ortsbegehung vor, um sich ein Bild vom Effekt der Maßnahme zu machen.

Die dabei festgestellte Wirkungslosigkeit des Kreisels wurde dabei fotografisch Dokumentiert. Innerhalb von knapp 20 Minuten ignorierten von rund 20 PKWs 12 die neue Installation komplett indem sie ungebremst über die Markierung fuhren. Deshalb fordert der Ortsbeirat nun den Magistrat dazu auf, zu prüfen und zu berichten, ob

durch das Anbringen von Geländern die Fußgänger so geleitet werden können, dass ein Queren des Kreiselbereiches an nicht vorgesehenen Stellen verhindert werden kann.

der weiß markierte Mittelpunkt des Kreisels durch eine abgeschrägte Erhöhung so verändert werden kann, dass der dort verkehrende Linienbus nicht behindert, aber ignorante Autofahrer zumindest merken, dass diese Fläche nicht überfahren werden sollte.

Die nächste Sitzung des Ortsbeirates 1 findet am Dienstag, den 29. November 2011, um 19 Uhr im Rathaus-Südbau, Bethmannstraße 3, 3. Stock, Raum 310 statt.

Freitag, 28. Oktober 2011

Verkehrskonzept für das westliche Europaviertel vorgestellt


In der letzten
Sitzung des Ortsbeirates 1 wurde am 25. Oktober das geplante Verkehrskonzept für den westlichen Teil des Europaviertels vorgestellt. Von besonderem Interesse für die zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger waren dabe die Verbindungen zwischen Gallus und Europaviertel, sowie die daraus zu erwartenden Verkehrsflüsse.

Der von Vertretern des Straßenbauamtes vorgestellte Rahmenplan hat das Ziel, die das Europaviertel umgebenden Stadtteile miteinander zu verbinden und Gewerbegebiete zu erschließen. Genau hier setzten die von den anweisenden Anwohnerinnen und Anwohner geäußerten Bedenken an. Sie befürchten eine Mehrbelastung für die Stichstraßen die vom Europaviertel ins Gallus führen. Dabei handelt es sich um die Eppenhainer Straße, die Schneidhainer Straße, die Hattersheimer Straße und die Stephensonstraße.

Die Mitarbeiter des Straßenbauamtes sehen diese Gefahr nicht, denn durch ein ausgeklügeltes Einbahnstraßensystem und eine Aufpflasterung der betroffenen Straßen an der Grenze zum Europaviertel soll das Entstehen von Schleichverkehren vermieden werden. Mehr noch, nach den Vorstellungen der Planer soll der bisher bestehende Verkehrsaufwand im Gallus durch gezielte Ergänzung des untergeordneten Straßennetzes und eine effizientere Verkehrsführung reduziert werden.

Ob dies jedoch so eintreffen, wird sich noch zeigen müssen. Ortsbeirat Wolfgang Kreickmann, der in unmittelbarer Nachbarschaft einer der Stichstraßen ins Europaviertel wohnt, wird dies kritisch prüfen.

Alles in allem bringt das Europaviertel aber vor allem bedeutende Vorteile für das restliche Gallus. Diese lassen sich wie folgt zusammenfassen:

- Durchgängige Grünverbindung vom Gallus über den Rebstockpark bis an die Nidda.

- Mitnutzung der Infrastruktur des Europaviertels (Wohnen, Arbeiten, Handel, Kindergärten, Schule und kommerzielle Dienstleistungen.

- Anbindung des nördlichen Gallus an neue Bus- und U-Bahnlinien (geplant ab 2018) im Europaviertel.

- Entwicklung eines verknüpften Stadtraumes vom Gallus über das Europaviertel West und den Kuhwald bis zur City West in Bockenheim.

- Verknüpfung und Verflechtung des Stadtteils Gallus mit den angrenzenden Stadtteilen führt zu kurzen Wegen.

Freitag, 21. Oktober 2011

Lichtbildvortrag über Peking und Umgebung im Nachbarschaftstreff


Zugegeben, wer an Urlaub denkt, der denkt zuerst wohl nicht unbedingt an die Volksrepublik China. Dem Stadtverordneten Thomas Kirchner ging es zuerst genau so. Doch aus familiären Gründen besuchte er das Land im fernen Osten mehrmals und fasste seine dabei gewonnenen Eindrücke in einem Lichtbildvortrag zusammen, den er im Nachbarschaftstreff Gallus zeigt.

Peking, die Hauptstadt der Volksrepublik China, kann neben einer dreitausendjährigen Geschichte mit vielen Superlativen aus der Gegenwart aufwarten. So umfasst das gesamte Verwaltungsgebiet der Metropole unglaubliche 16.800 Quadratkilometer, was in etwa der Größe Schleswig-Holsteins entspricht. Dort lebten Ende 2009 rund 17,6 Millionen Menschen.

Aufgrund des Wirtschaftsbooms der vergangenen Jahre erlebt Peking eine Entwicklung, deren Dynamik ihresgleichen sucht. Die Stadt verändert sich mit einem unglaublichen Tempo. Wo eben noch ein vertrauter Stadtteil mit kleinen Altstadthäusern und einer beliebten Barstrasse war, befindet sich schon ein paar Monate später ein komplett neuer Stadtteil.

Der Lichtbildvortrag zeigt alte Teile der Stadt und neu entstandene Gebiete. Er gibt einen Eindruck des beschleunigten Wandels wieder, bringt dem Zuschauer aber auch klassische Reiseziele nahe. Zu sehen gibt’s daher unter anderem Bilder von der Chinesischen Mauer, der Verbotenen Stadt und dem Platz des Himmlischen Friedens. Auch Eindrücke von der für Westeuropäer teilweise sehr exotischen, chinesischen Küche sind Teil des Vortrages.

Wer neugierig geworden ist und Lust und Zeit hat, der kommt am Freitag, den 18. November 2011, ab 19 Uhr in den Naturfreundehaus Gallus, Herxheimer Straße 6.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Galluswarte steht im Focus der Anträge der CDU im Ortsbeirat 1

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Die Galluswarte, Eingangstor und Symbol unseres Stadtteils, wird in den kommenden Jahren eine deutliche Aufwertung erfahren. Ein wichtiger Schritt hierfür ist mit dem Wettbewerb zur Gestaltung der Warte, ihrer Anbauten und dem Bereich unter der S-Bahn-Brücke vollzogen worden. Doch es sind nicht nur die großen Dinge, die im Focus der CDU-Gallus/Gutleut stehen. Nicht nur ansprechende Architektur trägt zur Verschönerung der Galluswarte und ihres Umfeldes bei, sondern auch die Behebung konkreter Missstände.

Genau um diese Dinge kümmern sich nun die Christdemokraten im Ortsbeirat 1. Es mag manchem trivial erscheinen, aber Taubendreck, zumal in solchen Mengen, ist eine solche Sache. Man kann stundenlang über die Farbe der zukünftig vor Ort gelegten Bodenplatten diskutieren, wenn dieses Problem nicht gelöst wird, bestimmen die Tauben, wie der Boden auch in Zukunft aussehen wird.

Seit Jahren ist die Eisenbahnbrücke über den beiden genannten Straßenbahn-, Bus-, und S-Bahnhaltestellen ein Paradies für Tauben. Dies führt nicht nur zu sichtbaren Verschmutzungen der Bürgersteige und Straßen in dem genannten Bereich. Gelegentlich werden auch Passanten, Fahrradfahrer oder auf den Bus wartende VGF-Kunden Opfer von herabprasselndem, die Gesundheit gefährdenden Taubenkot. Fast kaum zu glauben, dass in unmittelbarer Umgebung Obst- und Gemüse verkauft wird.

Bisher haben sich die beteiligten Bereiche, die Deutsche Bahn, die Stadt Frankfurt und die VGF in der Angelegenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Seit fünf Jahren schieben sie sich gegenseitig die Verantwortung zu und geschehen ist nichts. Es ist einfach peinlich, wenn an den beiden am stärksten frequentierten Bushaltestellen des Stadtteils solche zustände herrschen. Das sich etwas in der Einstellung der Verantwortlichen bei der Bahn ändert, ist nach dem Artikel aus der Frankfurter Rundschau vom 19. Oktober 2011 noch nicht zu erkennen.

In Standardsprache lässt ein Sprecher der Deutschen Bahn lapidar verkünden, das die Probleme nicht in seinem Zuständigkeitsbereich lägen. Auch die Stellungnahme der VGF ist nicht viel besser. Deren Sprecher teilt lapidar folgendes mit: „Im Prinzip stimme es, dass die Bus- und Straßenbahnhaltestellen sowie Bürgersteige und der betroffene Platz zur VGF gehören. Aber das Problem, die Tauben, säßen ja auf der Eisenbahnbrücke und somit auf dem Gelände der Deutschen Bahn.“ Was für eine Haarspalterei zu Lasten der Fahrgäste beider Unternehmen. Immerhin kündigt die VGF jetzt an, die Reinigungsintervalle zu erhöhen.

Der nächste Streich der Deutschen Bahn ist die von den Anwohnern der Bahnstrecke zwischen Hufnagel- und Günderrodestraße lang herbeigesehnte Lärmschutzwand, die unverständlicher Weise auf ihrer westlichen Seite unmittelbar vor der Liegenschaft Mainzer Landstraße 234 endet.

Dies hat für die Anwohner des dort befindlichen Hauses zur Folge, dass sie – wenn es dabei bliebe – weiterhin mit dem insbesondere durch den zunehmenden Güterverkehr erzeugten Lärm zu leben hätten. Bisher war laut Anwohnern von der Deutschen Bahn nicht in Erfahrung zu bringen, welche Gründe diese dafür hat, die Lärmschutzwand nicht über die gesamte benötigte Länge zu führen. Deshalb fordern die Christdemokraten im Ortsbeirat 1 nun von der Bahn Aufklärung. Zudem will man von der Bahn wissen, welche Möglichkeit besteht, die Wand zu verlängern.

Die nächste Sitzung des Ortsbeirates 1 findet am Dienstag, den 25. Oktober 2011, um 19 Uhr im Ordnungsamt, Kleyerstraße 86, statt.

Samstag, 8. Oktober 2011

Ergebnis des Wettbewerbs zur Neugestaltung der Galluswarte liegt vor

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Die Galluswarte soll aufgewertet werden. Darin war man sich seit langem im Stadtteil, in der Politik und in der Verwaltung einig, nur wie, dass war lange Zeit nicht klar. Deshalb veranstaltete das Stadtplanungsamt einen Wettbewerb, an dem 14 Architekturbüros teilnahmen. Nun gibt es endlich einen Sieger: Der Entwurf des Büros Scheffler und Partner aus Frankfurt am Main.

Leicht gemacht hat es sich die Jury nicht, die am 27. September zusammenkam, um eine Entscheidung zu treffen. Nach 11 Stunden gab es dann allerdings ein einstimmiges Votum zugunsten des Scheffler-Entwurfes. Thomas Kirchner, Stadtverordneter für das Gallus und Mitglied der Jury, ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Der Entwurf zeichnet sich zum einen dadurch aus, dass Teile des Anbaus aus den fünfziger Jahren erhalten bleiben können. Zum anderen schafft der Architekt durch die Wegnahme eines Kiosks und der Toiletten einen Zugang zum Innenhof und bringt so den Turm der Warte besser zur Geltung.“

Auch das Beleuchtungskonzept für den Turm dient diesem Zweck. Durch in den Boden eingelassene Leuchten mit asymmetrischer Lichttechnik und asymmetrischen Blenden soll der Sockelbereich warmes, gleichmäßig verlaufendes Licht reflektieren. Das Restlicht im oberen Turmbereich soll durch in den Treppenstufen des Mantelgangs eingebaute Leuchten ergänzt werden. Auf der Insel werden ansonsten keine weiteren hohen Lichtquellen eingebaut, die Beleuchtung soll durch an den vorgesehenen Bänken angebrachte lineare Bodenleuchten erfolgen.

Das Umfeld der Galluswarte soll durch eine einheitliche Pflasterung aus hellen großformatigen Betonsteinen aufgewertet und miteinander in Verbindung gebracht werden. Damit gelingt auch der Übergang zum zweiten, neu zu gestaltenden Bereich, der Bus- und Straßenbahnhaltestelle unter der S-Bahn-Brücke.

Auf Flanschen montierte frei strahlende Linienleuchten sollen den Eindruck erzeugen, als können man zwischen den Trägern der Brücke hindurch den Himmel sehen. Die Südwand der Unterführung wird mit transluzenten Glasbausteinen gestaltet. Damit nimmt diese Bezug zur Nordwand, wo sich hinter einer ähnlichen Fassade die neuen öffentlichen Toiletten befinden werden.

Wer neugierig geworden ist, der kann die Entwürfe vom 11. bis 25. Oktober an im Foyer des Gallustheaters in der Kleyerstraße 15 täglich von 11 bis 18 Uhr besichtigen.

Freitag, 23. September 2011

CDU - Gallus / Gutleut feiert den Tag der deutschen Einheit

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Am 3. Oktober 2011 jährt sich der Tag der Wiedervereinigung unseres Vaterlandes in Frieden und Freiheit zum 21. Mal. Anlass für die CDU - Gallus / Gutleut und zehn weitere CDU-Stadtbezirksverbände Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder und Freunde zum gemeinsamen Feier einzuladen.

Als Gastredner wird die "erste Bürgerin" unserer Stadt, Frau Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Bernadette Weyland die Festrede halten. Frau Dr. Weyland ist seit 1996 Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands. 2001 wurde sie in den Ortsbeirat 6 gewählt und war zuständig für die Stadtteile Unterliederbach, Zeilsheim, Schwanheim, Griesheim, Höchst, Nied, Sindlingen und Sossenheim. Von 2002 bis zu ihrer Wahl in die Stadtverordnetenversammlung 2006 stand sie dem Stadtteilgremium als Ortsvorsteherin vor. Seit der Kommunalwahl im März diesen Jahres ist Frau Dr. Weyland Stadtverordnetenvorsteherin.

Natürlich kommt neben Festreden und politischen Diskussionen auch das leibliche Wohl beim Feiern nicht zu kurz. Dafür sorgen eine deftige Gullaschsuppe, Frikadellen, Würtchen, Salate, Bier vom Faß und ein reichhaltiges Kuchenbuffet.

Die Veranstaltung findet am Montag, den 3. Oktober 2011, ab 11 Uhr in den Räumen der Altenbegegnungsstätte, Frankenallee 206 statt.

Samstag, 20. August 2011

CDU im Ortsbeirat thematisiert Missstände bei Buslinie 33

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Zu einer Großstadt gehört nach Ansicht der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 1 ein gut funktionierender öffentlicher Personennahverkehr. Frankfurt hat diesbezüglich ein im Vergleich zu den meisten anderen Großstädten in unserem Land ein vorbildliches Netz aus Bussen, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen. Die Akzeptanz dieses Angebotes bei Bürgerinnen und Bürgern hängt jedoch zu einem nicht unerheblichen Teil von dessen Zuverlässigkeit ab. Grundvoraussetzung für diese Zuverlässigkeit ist das Einhalten von Fahrplänen durch die Fahrzeugführerinnen und -führer sowie das Einhalten der Straßenverkehrsordnung.

Der CDU-Fraktion liegen nun aber Hinweise aus der Bevölkerung vor, wonach es bei den Buslinien im Gutleutviertel - insbesondere bei der Linie 33 - immer wieder zu Verspätungen kommen soll, weil Pausen an der Endhaltestelle Hauptbahnhof ausgedehnt werden. Diese seien gefolgt von Versuchen, den Fahrplan durch eine "flottere" Fahrweise wieder einzuholen. Auch in der Pause angefangene Handytelefonate sollen dabei (während der Fahrt!) noch fortgesetzt werden.

Um die berichteten Missstände aufzuklären und abzustellen hat die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 1 in der letzten Sitzung des Stadtteilparlaments den Magistrat darum gebeten, mitzuteilen, ob dieser Kenntnis davon hat und wie er gedenkt, diese abzustellen. Laut mittlerweile veröffentlichten Presseberichtet bestätigt dieser, die von den Bürgern beklagten Missstände. Ortsbeirat Wolfgang Kreickmann will die Angelegenheit weiter im Auge behalten. Thomas Kirchner, Verbindungsstadtverordneter fürs Gutleutviertel hat bereits Kontakt zu den Vertretern des Verkehrsausschusses aufgenommen.

Freitag, 1. Juli 2011

Galluswarte und Umgebung sollen aufgewertet werden

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Wahrzeichen und Namensgeberin unseres Stadtteils ist die 1414 erstmals erwähnte Galluswarte. Sie ist (neben der Bockenheimer, Friedberger und Sachsenhäuser Warte) einer von vier Warttürmen der im 15 Jahrhundert errichteten Frankfurter Landwehr. Nun, kurz vor ihrem 600-Jährigen Bestehen, soll die Warte mitsamt der benachbarten Straßenbahnhaltestelle eine Aufwertung erfahren. Dazu hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, in einem Architektenwettbewerb den besten Entwurf ermitteln zu lassen.

Die Umgestaltung der Eingangssituation in unseren Stadtteil, an der S-Bahn Station bzw. im Bereich der Galluswarte, steht bereits seit 2003 im Fokus der "Sozialen Stadt Gallus". Die Aufwertung der Eingangssituation ist erklärtes Ziel der sozialen Stadterneuerung und als Kernprojekt im "Integrierten Handlungskonzept Soziale Stadt Gallus" verankert.

Vorbedingung für die nun anstehende komplexe städtebauliche Gestaltungsaufgabe waren unter anderem die Entkernung und behutsame Sanierung des Denkmals Galluswarte, die in den Jahren 2004 bis 2010 erfolgte. Die Entkernung und Sanierung des historischen Wartenturmes wurde von der Sozialen Stadt initiiert und aus städtischen Mitteln finanziert. Als weiterer Schritt wurde ein Planungswettbewerb zur Verlagerung bzw für den Neubau einer zeitgemäßen Toilettenanlage in direkter Nähe zum Eingang der S-Bahnstation bereits durchgeführt.

Dies war gleichzeitig Auftakt zur grundsätzlichen Klärung der stadträumlichen und verkehrlichen Gesamtsituation des Knotenpunktes Galluswarte. Hierfür sollen in einem nächsten Schrit durch einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb die Möglichkeiten einer stadträumlichen Gestaltung ermittelt werden. Ziel des Wettbewerbes und der anschließenden Realisierung soll eine deutliche Aufwertung der Gesamtsituation Galluswarte, bestehtend aus dem Bereich Bahnunterführung, Straßenbahnhaltestelle und der Eingangssituation zur S-Bahnstation sowie des angrenzenden Stadtraumes mit der Inselfläche und der Galluswarte selbst sein.

Thomas Kirchner, der als Stadtverordneter dem Wettbewerb beiwohnt, freut sich, dass es nun endlich konkret wird. Auch im Haushalt der Stadt Frankfurt am Main sind für die Jahre 2010/2011 Planungsmittel in Höhe von insgesamt 450.000,- Euro eingestellt. Das geschätzte Gesamtinvestitionsvolumen beträgt laut Magistrat rund 3,9 Millionen Euro.

Donnerstag, 23. Juni 2011

WM 2011: Frauenfußball hat seinen Ursprung im Gallus

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Rechtzeitig zur Frauenfußball-WM 2011 eröffnete in der Paulskirche die Sonderausstellung "20 Köpfe 11 Geschichten - Zur Historie des Frauenfußballs in Frankfurt am Main" am vergangenen Mittwoch ihre Pforten. Gezeigt werden persönliche Exponate der Spielerinnen, Fotos der ersten Teams und natürlich auch Pokale, die die Fußballerinnen über die Jahre hinweg gewonnen haben.

Das der Stellenwert und die Anerkennung des Frauenfußballs keine Selbstverständlichkeit ist, darüber gibt auch das vom Eintracht Frankfurt Museum heraugegebene Begleitheft zur Ausstellung Auskunft. Zwar wurde der erste Frauenfußballverein in Deutschland bereits 1930 in Frankfurt gegründet, doch die "offizielle Zulassung von Damenfußballspielen" wurde vom DFB erst auf seinem Bundestag am 31. Oktober 1970 ausgesprochen. Doch anfänglich tats ich der DFB mit den Siegesprämien für seine Damen etwas schwer. Das zeigt auch die kleine Anekdote, die Stadtrat Peter Mensinger, der die Veranstaltung für den Magistrat der Stadt Frankfurt eröffnete, zum besten gab: Als die deutschen Frauen 1989 erstmals Europameister wurden, bekamen sie als Prämie vom DFB ein 40-teiliges Kaffeeservice.

Das Gallus nimmt in der Geschichte des Frauenfußballs einen ganz besonderen Platz ein. Lotte Specht, Tochter eines Metzgers aus unserem Stadtteil und begeisterte Anhängerin des runden Leders, war eine der Wegbereiterinnen des Frauenfußballs in Deutschland.

Lotte Specht wollte nämlich beim Fußball nicht nur zuschauen, sondern selbst kicken. Deshalb suchte sie 1930 per Zeitungsinserat in den "Frankfurter Nachrichten" nach Mitstreiterinnen. Tatsächlich meldeten sich einige Frauen bei ihr und so kam es zur Gründung des 1. Deutschen Damenfußballclubs (1. DDFC) in der Gastwirtschaft Steinernes Haus.

Wer mehr über den Frauenfußball in Deutschland und seine Wurzeln im Gallus erfahren will, der kann die Ausstellung ist im Untergeschoß der Paulskirche noch bis zum 17. Juli 2011 besuchen. Der Eintritt ist frei!

Sonntag, 19. Juni 2011

Quartierspavillon an der Quäkerwiese eröffnet

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Am Freitag, den 17. Juni 2011 wurde der neue Quartierspavillon an der Quäkerwiese seiner Bestimmung übergeben. In Anwesenheit von rund 300 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertretern aus Verwaltung und Politik übergab Ursula Brünner vom Stadtplanungsamt symbolisch den Schlüssel für die Einrichtung an Hartmut Fritz, Direktor des Caritasverbandes Frankfurt. Die Caritas wird den 350 000 Euro teure, rechteckige Gebäude mit edler Holzfassade, großer Glasfront und überdachtem Außenbereich aus Mitteln der "Sozialen Stadt" als Träger für die nächsten 25 Jahre betreiben.

Neben einem rund 110 Quadratmeter großen Bürgercafé mit Straßenverkauf beherbergt der Pavillon das kleine Büro des Nachbarschaftsvereins "Nachbarn im Gallus", der zurzeit noch im Naturfreundehaus in der Friedrich-Ebert-Siedlung untergebracht ist. Dieser möchte den Pavillon künftig auch für regelmäßige Veranstaltungen nutzen. Geplant sind zum Beispiel Computer-Kurse für Frauen, Gedächtnistraining für Senioren und musikalische Früherziehung. Damit erhält das Gallus einen Versammlungsort in seiner Mitte zurück, den es mit dem Verschwinden der Quäkerwiese durch den Bau der Paul-Hindemith-Schule vor rund 25 Jahren verloren hatte.

Mit dem neuen Pavillon erfährt die Kreuzung Frankenallee / Schwalbacher Straße eine deutliche Aufwertung. Auch das problematische Aufeinandertreffen von Trinkhalle mit Alkoholausschank mit entsprechenden Begleiterscheinungen und dem Schulweg der Paul-Hindemith-Schule wurde entschärft. Darüber freut sich auch der Stadtverordnete Thomas Kirchner, der sich noch als Mitglied des Ortsbeirates dafür eingesetzt hatte.

Bleibt zu hoffen, dass das neue „Café Pause“, das von der griechisch-polnischen Familie Koutras betrieben wird, ein Erfolg wird. Die Chancen dafür sind bei einem solch ansprechendem Angebot und einer netten Bedienung, von der sich die Besucherinnen und Besucher am Freitag überzeugen konnten gut. Dafür sprechen auch die Öffnungszeiten von 8 bis 22 Uhr und die zentrale Lage im Stadtteil. Für das Gallus ist es allemal eine gute Sache!


Donnerstag, 26. Mai 2011

Mehrgenerationenhaus und Sponsoren bringen das Gallus zum Blühen

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Am Samstag, dem 21. Mai herrschte emsiges Treiben im Gallus. Vom Mehrgenerationenhaus in der Kelkheimer Straße bis zur Falkschule an der Theodor-Heuss-Allee hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils die Möglichkeit, an vielfältigen Mitmach-Aktivitäten für Jung und Alt teilzunehmen.

In einer Stadtteilfestatmosphäre konnten Besucher ihren Hunger an der Grillstation Ecke Idsteiner Straße / Kelkheimer Straße oder im Mehrgenerationenhaus stillen. Bei dem warmen Wetter fanden aber auch die kühlen Getränke in der Stephensonstraße ihre Abnehmer.

Die kleinen Gallusbewohner konnten sich auf einer Hüpfburg austoben, malen, basteln oder sich bei Tischtennis und Fußball sportlich betätigen. Auch eine Begehung des ansonsten verschlossenen Mitropa-Speisewagens der Deutschen Bahn samt Lok vor deren Zentrale war möglich. Entsprechend groß war der Andrang. Vor der Hellerhofschule wurden - getreu dem Motto des Festes "Das Gallus blüht auf" dann auch Blumen gepflanzt.

Zusammen mit seinen Kooperationspartnern Deutsche Bank und Linklaters gelang es dem Mehrgenerationenhaus auf diese Weise, den Frühling im Stadtteil einzuläuten und etwas Gutes für unseren Stadtteil zu erreichen. In seinem Grußwort bedankte sich dann auch der Stadtverordnete Thomas Kirchner für das große Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die das Fest gar nicht möglich gewesen wäre.

Insgesamt, so Projektleiterin Kristin Deibert, beteiligten sich - angefangen vom Afrikanischen Kulturverein Frankfurt e.V. über die Hellerhofschule bis hin zur Sportjungen Frankfurt 20 Institutionen an der Aktion, die auch zum Ziel hatte, die Bewohnerinnen und Bewohner des Gallus und des Europaviertels einander näher zu bringen.

Weitere Impressionen vom Fest, liefert der nachfolgende kurze Film.



Mittwoch, 23. März 2011

CDU-Fraktion informierte sich über zukünftiges Quartier am Sommerhoffpark

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Viele Frankfurt
er müssen erst einmal ganz scharf nachdenken, wenn sie nach der Lage des Sommerhoffparks gefragt werden. Dabei handelt es sich nach dem für Gallus und Gutleut zuständigen Stadtverordneten Thomas Kirchner geradezu um ein Kleinod, dass mehr Würdigung erfahren muss. Kirchner, der sich seit längerem für eine Anbindung des Parks durch die Verlängerung der Mainuferpromenade einsetzt, freute sich deshalb ganz besonders darüber, dass dort der vierte und letzte Ortstermin in der aktuellen wohnungspolitischen Reihe der CDU-Fraktion stattfand.

Die kaum bekannte, malerische Anlage liegt zwischen West- und Gutleuthafen und befindet sich seit Jahren im Dornröschenschlaf. Das will die CDU ändern. Nach dem von der Stadtverordnetenversammlung kürzlich gegen die Stimmen von SPD und Linken beschlossenen Rahmenplan sollen in diesem Abschnitt des Mainufers zwischen Westhafen und Betonwerk Sehring 250 neue Wohnungen gebaut werden. Das Vorhaben ist Bestandteil des aktuellen Wohnbauland-Entwicklungsprogramms der Stadt. Zwischen dem Park und der „Main-Neckar-Brücke“ plant das städtische Wohnungsunternehmen ABG Frankfurt Holding den Bau von drei jeweils 40 Meter hohen Wohntürmen. Südlich der Wurzelsiedlung sollen Stadtvillen entstehen, die das Wohnen dicht an den Fluss heranführen. Die CDU-Fraktion mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Helmut Heuser informierte sich zusammen mit Planungsdezernent Stadtrat Edwin Schwarz und Stadtkämmerer Uwe Becker (beide CDU) an Ort und Stelle über die Ziele des Rahmenplans.

Im Zentrum des Plangebietes liegt der bislang für die Öffentlichkeit nur durch einen schlauchartigen Zugang von der Gutleutstraße aus schlecht erreichbare Sommerhoffpark, der im Interesse der Naherholung leichter zugänglich gemacht werden soll und durch eine Hochuferpromenade mit dem Westhafen verbunden werden kann. Der Sommerhoffpark geht zurück auf das „Gogelsche Gut“ aus dem Jahr 1840. Namensgeber der heutigen Grünanlage ist die Familie Sommerhoff, die das Anwesen von Kaufmann Gogel erwarb.1925 ging der 3,27 Hektar große Park in den Besitz der Stadt Frankfurt am Main über und wurde 1928 zur öffentlichen Nutzung freigegeben. „Mit dem Rahmenplan schaffen wir nicht nur neue Flächen für den Wohnungsbau, wir küssen bildlich gesprochen auch den wunderschönen Sommerhoffpark wach, indem, wir ihn für die Öffentlichkeit besser zugänglich machen“, sagte CDU-Fraktionschef Helmut Heuser.

Montag, 21. März 2011

Jahresempfang der CDU-Frankfurt mit Volker Bouffier im Living

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Am 19. M
ärz 2011 hatte die CDU-Frankfurt zum Jahresempfang eingeladen und rund 700 Frankfurterinnen und Frankfurter waren am Samstagmittag in das Großraumrestaurant „Living XXL“ im Untergeschoss des Europa-Towers am Willy-Brandt-Platz gekommen.

Leider konnte Bundeskanzlerin Angela Merkel, die als Hauptrednerin angekündigt war, nicht an der Veranstaltung teilnehmen, da sie wegen der Libyen-Krise an einer Sitzung in Paris teilnehmen musste. Trotzdem war die Rednerliste mit der Oberbürgermeisterin Petra Roth, dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, dem Vorsitzenden der CDU Frankfurts und Hessischen Innenminister Boris Rhein und Kanzleramtsminister Roland Profalla hochkarätig besetzt.

Die Oberbürgermeisterin ging in ihrer Rede auch auf die Ereignisse in Japan und die sich daraus ergebende Diskussion um die Atomkraft in Deutschland ein. So verteidigte sie die umweltpolitischen Beschlüsse, die die CDU in Frankfurt mitgetragen habe, vehement als Politik zur Bewahrung der Schöpfung. Roths Credo lautete: «Natur bewahren, Schöpfung pflegen und Heimatgefühl vermitteln.» Damit stellte sie urtypische, wertkonservative Themen in den Mittelpunkt ihrer Rede.

Sonntag, 20. März 2011

Stadtverordneter Thomas Kirchner spricht zur Einweihung der Kindertagesstätte der DJR "Winnie Puuh"

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Am 18. März 2011 eröffnete im Stadtteil „Frankfurter Berg“ die Kindertagesstätte „Winnie Puuh“ des Vereins „Deutsche Jugend aus Russland e.V.“ (DJR). Als Laudator war neben der Bürgermeisterin Jutta Ebeling, der Hessischen Landesbeauftragten für Heimatvertriebene Margarete Ziegler-Raschdorf, dem Stadtverordneten Turgut Yüksel auch der Integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Römer Thomas Kirchner dabei.

In seinem Grußwort wies Kirchner, der den Verein bei dessen Auszeichnung mit dem Integrationspreis der Stadt Frankfurt am Main im Jahre 2008 kennen gelernt hat auf die Bedeutung der größtenteils ehrenamtlichen Arbeit hin, die von der DJR geleistet wird. Neben Nachhilfe-, Sport- und Kulturangeboten ist es insbesondere das Ziel, junge Menschen auf ihren Weg durch die Schule und in den Beruf zu begleiten, das den Verein auszeichnet.

Dies zeigt sich insbesondere in der Elternarbeit, wo man Kenntnisse über das deutsche Bildungs- und Erziehungssystem vermittelt und über die Anforderungen, die die hiesige Gesellschaft an die Zugewanderten stellt, informiert. So gelingt es der DJR in vorbildlicher Weise, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration in das Leben in Frankfurt zu vermitteln und zugleich die kulturellen Wurzeln der ehemaligen Heimat zu bewahren.

So gewinnen beide Seiten, denn das Beherrschen einer weiteren Sprache, die eine bilinguale Bildung mit sich bringt, ist wahrlich kein Nachteil. Für die Kinder nicht und auch nicht für unsere Stadt, die als internationale Banken- und Handelsmetropole ein Interesse daran haben muss, Bürgerinnen und Bürger zu haben, die über die Sprachen Kontakte in alle Welt knüpfen können.

Sonntag, 13. März 2011

Stadtverordneter zeigt Bilder aus Schottland

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So nah und
doch so anders. Schottland liegt zwar in Europa, doch kaum einer vermutet auf den hoch industrialisierten Britischen Inseln so viel Weite und Natur. Der nördliche Teil Großbritanniens bietet für Wanderer und Naturfreunde Idyll und Landschaften, wie man sie nur in Kanada oder den Vereinigten Staaten von Amerika erwartet.

Mit e
inem Lichtbildvortrag über eine Rundreise durch die Schottischen Highlands führt der Stadtverordnete Thomas Kirchner seine Reihe von Vorträgen im Nachbarschaftstreff Gallus fort. Auf Einladung der Betreiber des Treffs, Herrn Paul Dietzel und Frau Luzie Krämer, beginnt der Vortrag am Freitag, 25. März, um 20 Uhr. Zu sehen gibt es Bilder aus Edinburgh, Loch Ness, den Äußeren Hebriden und dem Ben Nevis, dem höchsten Berg Großbritanniens.

Veranstaltungsort ist das Naturfreundehaus in der Friedrich-Ebert-Siedlung, Herxheimer Straße 6. Der Eintritt ist frei!

Dienstag, 22. Februar 2011

Das Gallus ist im Wohnungsbau Top! – CDU-Römerfraktion besichtigt Sanierungen

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Bei einem Rundgang der CDU-Römerfraktion durch das Gallus zeigte sich, was in den vergangenen Jahren im Bereich des Wohnungsbaus geleistet wurde. Im Angesicht der sanierten und farblich ansprechend gestalteten Wohngebäude in der Tevesstraße mag man kaum glauben, dass hier noch vor wenigen Jahren ein tristes Grau den Ton angab. Doch neben ästhetischen Reizen haben die Häuser noch weiteres zu bieten. Die aus Ziegelsteinen der Trümmerverwertungsgesellschaft in den frühen Fünfziger Jahren errichtete Gebäude wurden mittlerweile zu so genannten „Passivhäusern“ umgebaut.

So werden Gebäude mit einer Lüftungsanlage bezeichnet, welche aufgrund ihrer guten Wärmedämmung sowohl im Winter als auch im Sommer keine klassische Heizung oder Kühlung benötigt. Diese Häuser werden „passiv“ genannt, weil der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus „passiven“ Quellen gedeckt wird, wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten.

Das Ergebnis ist eine positive Raumwahrnehmung, gekoppelt mit einem niedrigen Energieverbrauch. Dies ist gerade in Zeiten steigender Energiepreise ein nicht zu unterschätzender Vorteil und trägt zu einer massiven Reduzierung der Nebenkosten bei. Der Vorwurf, dass durch die energetische Sanierung Mieter übermäßig belastet würden, trifft nicht zu. Im Schnitt steige dadurch die Miete nur um 1,10 Euro pro Quadratmeter. Gleichzeitig würden die Mieter rund 0,80 Euro pro Quadratmeter an Heizkosten sparen.

Die Bauweise ist nicht auf bestimmte Gebäudetypen beschränkt. Es ist auch durch Umbauten und Sanierungen möglich, diese Standards zu erreichen, wie das Beispiel in der Tevesstraße zeigt.

Die ABG-Holding, die im Gallus rund 5.000 Wohnungen verwaltet, hat in den vergangenen Jahren laut Auskunft ihres Geschäftsführers, Herrn Frank Junker, für Wohnungsneubauten uns Sanierung im Altbestand allein im Gallus rund 70 Millionen Euro investiert.

Damit einher ging auch die Zusammenlegung von kleineren Wohneinheiten zu einer größeren Wohnung, wie beispielsweise in der Sondershausener Straße / Ecke Cordierstraße. Für den Stadtverordneten Thomas Kirchner ist dies eine besonders wichtige Maßnahme: „Damit reagierte die stadtnahe Wohnungsbaugesellschaft auf den Bedarf an familiengerechten Wohnungen im Stadtteil uns sorgt dafür, dass sich mehr und mehr Menschen dafür entscheiden, dauerhaft im Gallus zu bleiben.“

Der attraktive Neubau an der Idsteiner Straße / Ecke Lorsbacher Straße ist übrigens auch in Passivhausbauweise errichtet. Die Quadratmeterpreise betragen dort EUR 9,50. Im Europaviertel muss man für eine Wohnung ohne Passivshausstandard mit über EUR 13 rechnen.

Veranstaltung im Gallus zur Frage „Wie stellt sich das Europa-Parlament Generationen-Gerechtigkeit vor?“

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Zukünftig wird es immer mehr ältere Arbeitnehmer und Rentner geben, während gleichzeitig die Zahl der Kinder, junger Menschen und von Erwachsenen im Erwerbsalter abnimmt. Aus Sicht des Europa-Abgeordneten Thomas Mann (CDU) gibt es auf diese vielschichtige Problemlage kein einzelnes Patentrezept. Vielmehr müsse ein Maßnahmenbündel entwickelt werden. Voraussetzung für den Erfolg sei ein offener Dialog zwischen den Generation und Klarheit über die tatsächliche Lastenverteilung.

Zu diesem interessanten Thema findet am Donnerstag, dem 10. März, 18:00 Uhr, eine gemeinsame Veranstaltung statt von Senioren-Union und Junge Union mit Thomas Mann MdEP. Die Veranstaltung findet im Haus Gallus, Frankenallee 111 statt (gut erreichbar mit S-Bahn, Straßenbahn 11 und 21 und Bus 52, Haltestelle Galluswarte).

Thomas Mann ist der Verfasser des Berichts „Generationen-Gerechtigkeit“ des Ausschusses für Beschäftigung und Soziales des Europa-Parlaments. Neben einer Präsentation des Berichts durch Thomas Mann wird die Thematik auch in einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der Senioren-Union, Junge Union, Frauen-Union u. a. diskutiert. Und natürlich wird auch das Publikum an der Diskussion beteiligt.

Samstag, 19. Februar 2011

CDU startet heiße Phase des Wahlkampfes im Gallus und Gutleut

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Bei mäßigem Wetter (3 Grad, Nieselregen) begann für die CDU-Gallus/Gutleut die heiße Phase des Wahlkampfes zur Kommunalwahl am 27. März 2011. Quer durch die Stadtteile ging es am Samstagmorgen beim Anbringen der Plakate. In den nächsten Wochen werden Mitglieder und Mandatsträger an Infoständen in den Stadtteilen den Bürgerinnen und Bürgern erläutern, für welche politischen Ziele sich die Christdemokraten in den kommenden fünf Jahren stark machen wollen. Wer mit den Politikern ins Gespräch kommen will, der hat zum Beispiel am 12. und 26. März, jeweils von 11 bis 13 Uhr dazu vor dem Pennymarkt an der Ecke Rebstöcker und Mainzer Landstraße Gelegenheit.

Folgende Schwerpunkte haben sich die Stadtteilpolitiker für die kommenden fünf Jahre gesetzt:

  • Fortsetzung der Maßnahmen zur Schaffung von preiswertem Wohnraum in Gallus und Gutleut
  • Mehr Grünflächen im Gallus im Rahmen der Entwicklung des Europaviertels
  • Fertigstellung der Verschönerungsmaßnahmen entlang der gesamten Frankenallee als grüne Lunge des Gallus
  • Förderung von auf die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren angepassten Wohnraum
  • Mehr Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche auf öffentlichen Plätzen
  • Verstärkter Ausbau der Tagesbetreuung in Kinderkrippen und Krabbelstuben
  • Stärkung der Nahversorgung im westlichen Gallus, insbesondere in der Friedrich-Ebert-Siedlung
  • Konsequentes Vorgehen gegen Müllsünder und Personen mit unsozialem Verhalten im öffentlichen Raum
  • Schaffung eines harmonischen Übergangs vom Gallus in das Europaviertel zwischen Schneidhainer Straße und Paul-Hindemith-Schule durch Aufwertung des "Rosengärtchens"
  • Einrichten einer gymnasialen Oberstufe im Gallus

Sonntag, 13. Februar 2011

EAK Frankfurt: Dr. Ezhar Cezairli und Thomas Kirchner diskutieren über die Rolle der Religion bei der Integration

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Unter der Überschrift „Hemmschuh Religion?“ diskutierten am vergangenen Mittwochabend Frau Dr. Ezhar Cezairli, die für die CDU für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert und der Integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Römer, Thomas Kirchner mit rund 30 interessierten Bürgerinnen und Bürger über die Rolle der Religion bei der Integration hier lebender Migranten. Eingeladen hatte der Evangelische Arbeitskreis der CDU Frankfurt, dessen Vorsitzender, Herr Dr. Klaus Maier, die Diskussion leitete.

Nachdem Thomas Kirchner einen kurzen Überblick über die Geschichte der Migration nach Deutschland und in unsere Stadt gegeben hatte, führte Frau Dr. Cezairli die Diskussion näher an das eigentliche Thema hin. Im Laufe der Diskussion wurde schnell deutlich, dass eine differenzierte Betrachtung unumgänglich zur Beantwortung des Stellenwertes der Religion bei der Integration ist. Zudem ist es auch hilfreich sich zu vergegenwärtigen, dass die Anhänger des Islams in Deutschland keinen monolithischen Block bilden, sondern sich aus Vertretern sehr unterschiedlichen Strömungen zusammensetzen.

Grundvoraussetzung eines jeglichen Zusammenlebens in unserem Land, darin waren sich alle Anwesenden einig, ist das uneingeschränkte Anerkennen des Grundgesetzes und der in unserem Land geltenden Normen und Wertvorstellungen, die zu einem großen Teil aus seiner christlich geprägten Geschichte hervorgegangen sind. Dies beinhalte auch das Anerkennen einer Trennung von Religion und Staat, die Ablehnung religiös motivierter Gewalt, die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das Recht, über seine Religionszugehörigkeit frei zu entscheiden.

Diese Werte, so machte Thomas Kirchner klar, sind in keinster Weise verhandelbar. Auch die Bereitschaft der Zugewanderten, sich unserer Gesellschaft gegenüber zu öffnen und sich einbringen zu wollen, ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die 10 Thesen zur Frankfurter Integrationspolitik der CDU-Fraktion im Römer.

Frau Dr. Cezairli betonte die Bedeutung der Bildung und ging dabei auf die Rolle der Schulen und die Diskussion um die Einführung eines Religionsunterrichts für Muslime ein. Sie mahnte dazu sehr genau darauf zu achten, welche Religionsgemeinschaften diesen Unterricht abhalten und welche Inhalte dort vermittelt werden. Zudem könne eine Einschränkung der Schulpflicht, was Sport-, Schwimm- und Sexualkundeunterricht betrifft nicht hingenommen werden.

Der Islam kenne keine Organisationsstrukturen, wie die christlichen Kirchen. Dies mache es schwer, geeignete Ansprechpartner zu finden, die wirklich für alle Muslime sprechen könnten. Hier könnte die Einführung eines Religionskundeunterrichts eine Alternative sein, soweit dies nicht dem von der Verfassung gewährten Recht auf Religionsunterricht entgegensteht.

Frau Dr. Cezairli und Thomas Kirchner betonten, wie wichtig es sei, sich zu vergegenwärtigen, dass nur ein kleiner Teil der hier lebenden Menschen mit muslimischen Glauben organisiert sind. Die Islamverbände können daher höchstens für 20% der Muslime in Deutschland sprechen. Es sei zudem nicht im Sinne des Islam, so Frau Dr. Cezairli abschließend, dass eine Institution zwischen Gott und Individuum trete.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Wohnungspolitik stand im Mittelpunkt des Wahlkampfauftaktes im Gallus

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Am vergangenen Montag lud der Nachbarschaftstreff Gallus Vertreter aus Politik und interessierte Bürgerinnen und Bürger in das Naturfreundehaus in der Herxheimer Straße ein. Im Mittelpunkt der Diskussion, an der alle im Ortsbeirat 1 vertretenden Parteien teilnahmen, stand das Wohnen im Gallus.

Zu Beginn der Diskussion, durch die der FR-Journalist Peter Rutkowski führte, wurde auf die positive Entwicklung verwiesen, die unser Stadtteil in den vergangenen Jahren genommen hat. Die Sanierung der Wohnhäuser der Hellerhof- und Friedrich-Ebert-Siedlung, der teilweise Umbau der Frankenallee und die Einrichtung sozialer Netzwerke, wie beispielsweise über das Mehrgenerationenhaus wurden hier genannt. Dies alles hat auch dazu geführt, dass das Gallus mittlerweile in Immobilienkreisen an achter Stelle genannt wird, wenn es um die Beliebtheit von Stadtteilen bei Mieterinnen und Mietern geht.

Diese positive Entwicklung wird von einigen allerdings kritisch gesehen. So gibt es die Sorge, dass es zu einer Verdrängung alteingesessener Bewohner kommen könnte oder die Mietpreise in die Höhe getrieben werden. Die von den Anwesenden Politikern vorgeschlagenen Lösungen reichten von einem staatlichen Eingriff bei den Mieten bis hin zu dem Vorschlag, die Entwicklung den Kräften des „freien Marktes“ zu überlassen. Für die CDU, der Partei, die sich der Sozialen Marktwirtschaft verpflichtet hat, sagte Thomas Kirchner, Stadtverordneter für das Gallus, dazu folgendes:

„Die Bevölkerung der Stadt Frankfurt am Main wächst. Dies ist eine Tatsache, um die uns viele Städte und Gemeinden in Deutschland beneiden, die mit einem Rückgang ihrer Bevölkerung zu leiden haben. Der Magistrat hat früh auf diese Entwicklung reagiert. Das zeigt auch die Anzahl der seit 2006 jährlich fertig gestellten Wohnungen in Frankfurt. Rund 2.000 Wohnungen jährlich wurden in dieser Zeit gebaut. Im Jahr 2009 wurde diese Zahl sogar mit 2.739 übertroffen. Für die Wohnungsbauförderung inklusive energetischer Sanierung stehen im Doppelhaushalt 2010/11 rund 80 Millionen Euro zur Verfügung. Für Gallus und Gutleut liegen mittlerweile Genehmigungsanträge für rund 520 geförderte Wohnungen vor; rund die Hälfte davon in den im Europaviertel gelegenen Helenenhöfen.

Zudem tragen die Dämmmaßnahmen dazu bei, dass die Nebenkosten deutlich gesenkt werden können. Der Vorwurf, dass durch die energetische Sanierung Mieter übermäßig belastet würden, trifft nicht zu. Im Schnitt steige dadurch die Miete nur um 1,10 Euro pro Quadratmeter. Gleichzeitig würden die Mieter rund 0,80 Euro pro Quadratmeter an Heizkosten sparen.

Frankfurt hat mit der ABG-Holding eine Wohnungsbaugesellschaft, die auch bei den nicht preisgebundenen Bestandswohnungen günstigen Wohnraum anbieten kann. So wurden von den im vergangenen Jahr vermieteten rund 1900 Wohnungen 63 Prozent an Mieter mit einem Einkommen von unter 2.000 Euro (brutto) vergeben.“

Sonntag, 30. Januar 2011

Kroatisch Europäische Kulturgesellschaft feiert ihr 40-jähriges Bestehen

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Am Sonntag, den 30. Januar 2011 feierte die Kroatisch Europäische Kulturgemeinschaft e.V. ihr 40-jähriges Jubiläum im Haus am Dom. Die 1970 gegründete Gesellschaft war die erste ihrer Art in Deutschland und ist heute die älteste ihrer Art in ganz Europa. Ihre Mitglieder sind vornehmlich im Rhein-Main-Gebiet lebende Kroaten, die sich auch kulturell und sozial engagieren und einen Bezug zu ihrer alten Heimat herstellen möchten.

Thomas Kirchner, Stadtverordneter der CDU und integrationspolitischer Sprecher dankte in seinem Grußwort dem Verein für die in vierzig Jahren geleistete Arbeit und führte weiter aus: „Dass wir heute zusammen das 40-jährige Jubiläum feiern, damit hatten die Gründer und Gründerinnen so sicher nicht gerechnet, hatten sich doch viele Kroaten fest vorgenommen, nach ein paar Jahren in Deutschland, wieder in die Heimat zurückzukehren. Dass es nun anders gekommen ist, ist auch ein Zeichen dafür, dass viele Kroaten hier in Deutschland ihre zweite Heimat gefunden haben. Heute können wir zusammen als Nachbarn, Freunde und Frankfurter dieses Jubiläum begehen.“

Ganz im Sinne des von der Stadt Frankfurt vor einigen Monaten verabschiedeten Integrationskonzeptes setzt sich der von Frau Anita Akmadza geleitete und als gemeinnützig anerkannte Verein unter anderem für die Integration der Kroaten und ihre Zusammenarbeit mit den Deutschen Mitbürgern und anderen in Deutschland lebenden Volksgruppen ein und bemüht sich zudem um Bewusstseinsbildung der Landsleute durch muttersprachliche Bildungs- und Kulturveranstaltungen, z.B. Vorträge, Buchlesungen, Podiumsdiskussionen und gemeinsamen Ausflügen.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Volles Haus beim Altennachmittag des Frankfurter Verband für Alten und Behindertenhilfe und des F.C.G. Die Kameruner im Gallus

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Fast bis zum letzten Platz war der große Saal des Haus Gallus am gestrigen Mittwoch gefüllt, als „Die Kameruner“ ihre Faschingssitzung für Seniorinnen und Senioren pünktlich um 16 Uhr 11 eröffneten. Zu sehen waren tolle Tanzeinlagen, lustige Büttenreden und schöne Kostüme. Vielen Dank für die klasse Show! Wer das volle Programm sehen will, der hat dazu in den nächsten Wochen noch mehrfach Gelegenheit dazu. So finden zum Beispiel am 5. und 7. März, jeweils ab 20:11 Uhr (Eintritt ab 19:11 Uhr) Faschingssitzungen statt. Es gibt noch einige, wenige Karten!

Dass „Die Kameruner“ nicht nur Spaß verstehen, sondern sich auch dem Allgemeinwohl widmen, zeigen Sie schon seit langem. So veranstaltet der Verein alle zwei Jahre Benefizveranstaltungen, etwa für die Stiftung „Bärenherz“, die sich um schwerkranke Kinder kümmert. Die diesjährige Veranstaltung findet zugunsten der Praunheimer Werkstätten statt, die sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen mit geistiger Behinderung in unsere Gesellschaft zu integrieren.

Traditionell ist aber die Zusammenarbeit der Kameruner mit dem Frankfurter Verband. Schon seit 1971 veranstaltet der Karnevalsverein mit dem größten Träger sozialer Einrichtungen in Frankfurt den Altennachmittag. Dass sie dabei genau den Geschmack der Seniorinnen und Senioren treffen, haben „Die Kameruner“ auch dieses Jahr wieder bewiesen. Darauf ein dreifaches „Hulla Rumba“!

Samstag, 22. Januar 2011

Kunstszene etabliert sich in der Schmidtstraße

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Unscheinbar und allmählich hat sich das Gallus zu einem festen Standort der Frankfurter Kunst- und Theaterszene entwickelt. Kaum zu glauben, aber in der Schmidtstraße wurde am vergangenen Freitag im „Frankfurt Lab“ einer der Events des Jahres – die „Frankfurter Positionen 2011“ eröffnet.

Die 2001 erstmals veranstalteten „Frankfurter Positionen“ verstehen sich als Erfahrungs- und Erkenntnisfeld: Alle zwei Jahre versuchen sie, mit den Mitteln verschiedener Kunstsparten sowie begleitenden analytischen Aussagen eine Positionsbestimmung zu dem sich vollziehenden gesellschaftlichen Wandel und den damit verbundenen Veränderungen in der Lebenswelt der Bewohnerinnen und Bewohner Frankfurts zu formulieren.

Die „Frankfurter Positionen“ wollen so einen kontinuierlichen kreativen Prozess mit dem initiieren, neue Sichtweisen und soziale Phantasien zu entwickeln. 2011 steht die alte Frage des Kampfes zwischen Individuum und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Insgesamt stehen vom 21. Januar bis 9. Februar 13 Uraufführungen und Erstpräsen-tationen von 31 Künstlern auf dem Programm. Wer mehr über die „Frankfurter Positionen 2011“ erfahren will, dem seien diese Internetseiten empfohlen.

Neben dem genannten Event bietet die Schmidtstraße aber noch viel mehr. So gibt es dort einen Live Musik Club mit dem verheißungsvollen Namen „Das Bett“ und das Karaoke Studio "Star Room" in dem man seine Singkünste erproben kann. Wer am Garagensound seiner Band arbeiten will, der findet dafür zwar keine Garage in der Schmidtstraße, dafür aber einen Bunker mit Übungsräumen. Das Gallus hat eben doch sehr viel mehr zu bieten als sein Ruf erahnen lässt.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Ortsbeirat 1 stellt zwei Projekte im Gallus vor

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In seiner ersten Sitzung im neuen Jahr wurden im Ortsbeirat 1 auf Wunsch der CDU-Fraktion zwei Projekte im Europaviertel vorgestellt. Dabei handelte es sich um die geplante Grünfläche als Wegeverbindung zwischen der Idsteiner Straße und der Schneidhainer Straße sowie die Anbindung des Europaviertels an das Netz der Stadtbahn.

Wegeverbindung zwischen Idsteiner Straße und Schneidhainer Straße

Alteingesessenen Bewohnern des Gallus ist der Weg hinter den Wohnhäusern der Idsteiner Straße 24 bis zur 62 als „Rosengärtchen“ bekannt. Was sich erst einmal idyllisch anhört, ist ein schlichter, ungepflasterter Weg entlang der Mauer, die den nördlichen Teil der Hellerhofsiedlung vom Gleisfeld des ehem. Rangierbahnhofes abgetrennt hat. Ursprünglich konnte man auf diesem Weg von der Ampel gegenüber der Sporthalle der Paul-Hindemith-Schule bis zur Kindertagesstätte 54 in der Schneidhainer Straße laufen. Nach dem Bau einer weiteren Kindertagesstätte (KT 113) hinter dem Wohnhaus Idsteiner Straße 24 bis 30 war dies nicht mehr möglich.

Mit der am 18. Januar 2011 im Ortsbeirat 1 vorgestellten Planung soll sich dies wieder ändern und eine Wegebeziehung zwischen den Kindertagesstätten 54 (Schneidhainer Straße), 113 und der neuen Kindertagesstätte an der Idsteiner Straße (Höhe Schwalbacher Straße) hergestellt werden. Damit ist eine sichere Wegebeziehung unter Umgehung der Idsteiner Straße für die kleinsten Bewohnerinnen und Bewohner unseres Stadtteils gesichert. Zudem entsteht durch den Abriss der alten Grenzmauer zum Areal des ehemaligen Rangierbahnhofes eine weitere Verbindung ins neue Europaviertel. Der Höhenunterschied zwischen beiden Bereichen von 2,5 Meter wird mittels Rampen überwunden, sodass die Barrierefreiheit gewährleistet ist. Der Weg wird an der KT 113 von seinen ursprünglichen Verlauf ein wenig abweichen. An dieser Stelle ist ein Verschwenk vorgesehen, um den Eingriff in die Bewegungsfläche des Kindergartens so gering wie möglich zu halten.

Einziger Wehmutstropfen bei der Realisation der neuen Wegebeziehung ist, dass mehrere alte Pappeln gefällt werden sollen. Diese sind aber laut Grünflächenamt teilweise abgestorben. Zudem werden sie durch junge, 4 bis 5 Meter hohe Bäume ersetzt werden.

U-Bahn für das Europaviertel

Mit der Magistratsvorlage M 240 beschließt die Stadtverordnetenversammlung die Verlängerung der Stadtbahnstrecke B bis zum westlichen Ende des Europaviertels. Laut den vom Geschäftsführer der VGF, Herrn Michael Budig, präsentierten Plänen wird das Europaviertel über eine bereits bestehende Abzweigung am Platz der Republik, die ursprünglich für eine U-Bahn-Strecke unter der Mainzer Landstraße vorgesehen war, erschlossen. Für die Streckenverlängerung wird ein tägliches Fahrgastaufkommen von rund 60.000 Ein- und Aussteigern prognostiziert.

Laut Magistratsvorlage wird die Streckenerweiterung der Linie U5 insgesamt folgende 4 Haltestellen umfassen: „Güterplatz“, „Emser Brücke“, „Europagarten“ und Wohnpark. Die Fahrzeit vom Güterplatz zur Endhaltestelle beträgt ca. 5 Minuten. Wolfgang Kreickmann, Ortsvorsteher des Ortsbeirates 1 legt allerdings Wert auf die Feststellung, dass es sich hierbei nur um Arbeitstitel handelt. Das Recht bei der Namensgebung liegt einzig und allein beim Ortsbeirat.

Thomas Kirchner, Stadtverordneter für das Gallus, freut sich darüber, dass nun nach jahrelangen Diskussionen im Römer Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Anbindung an das U-Bahn-Netz bringt dem nördlichen Gallus eine noch bessere Anbindung an den ÖPNV. Damit geht eine alte Forderung der CDU im Stadtparlament in Erfüllung.

Samstag, 15. Januar 2011

Fotos aus dem Gallus von Barbara Walzer im Ordnungsamt

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Außergewöhnliche Bilder an einem außergewöhnlichen Ort. So könnte man die Vernissage zusammenfassen, die seit Freitag, 14. Januar 2011 im Frankfurter Ordnungsamt in der Kleyerstraße 86 zu sehen ist. Gezeigt werden Bilder der Hobbyfotografin Barbara Walzer, die sich seit März 2010 im Gallus im Rahmen des "Projektes Stadtteilentwicklung und Kulturarbeit" der gemeinnützigen Frankfurter Frauenbeschäftigungsgesellschaft (GFFB) umgesehen hat. Die Eröffnung der Ausstellung fand im Beisein des Leiters des Ordnungsamtes, Herrn Jörg Bannach, der Geschäftsführerin der GFFB, Frau Barbara Wagner, sowie geladenen Bürgerinnen und Bürger statt, zu denen sich auch Ortsbeiräte und Stadtverordnete aus dem Gallus gesellten.

Winfried Becker, Direktor des benachbarten Gallus-Theaters brachte nach einem kurzen historischen Ausflug in die Geschichte des Gallus seine Freude über die gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Ordnungsamt und den Kulturschaffenden zum Ausdruck. Zudem äußerte er die Hoffnung, dass diese Fotoausstellung einen Beitrag dazu leistet, die vielen positiven Seiten des Stadtteils über die Grenzen des Gallus hinaus bekannter zu machen.

Im Dornbusch, dem Heimatstadtteil von Barbara Walzer, wird das Gallus auf jeden Fall eine leidenschaftliche Fürsprecherin haben. Die Fotografin berichtete in ihrer Rede von den vielen Begegnungen, die sie während des vergangenen Jahres im Gallus hatte. Die Menschen, mit ihren unterschiedlichen Lebensentwürfen, Kulturen und Eigenarten aber besonders deren Freundlichkeit und Offenheit sind es, die Barbara Walzer besonders in Erinnerung bleiben werden. So zeigen dann ihre Bilder auch Impressionen eines lebendige Stadtteils mit all seiner kulturellen Vielfalt, seinen Stimmungen und vor allem den Menschen, die ihn prägen.

Die Schau in Foyer des Ordnungsamtes ist noch bis zum 11. Februar 2011

montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr,
mittwochs von 7.30 bis 15 Uhr und
freitags von 7.30 bis 14 Uhr

in der Kleyerstraße 86, im Stadtteil Gallus zu sehen.

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