Dienstag, 22. Februar 2011

Das Gallus ist im Wohnungsbau Top! – CDU-Römerfraktion besichtigt Sanierungen

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Bei einem Rundgang der CDU-Römerfraktion durch das Gallus zeigte sich, was in den vergangenen Jahren im Bereich des Wohnungsbaus geleistet wurde. Im Angesicht der sanierten und farblich ansprechend gestalteten Wohngebäude in der Tevesstraße mag man kaum glauben, dass hier noch vor wenigen Jahren ein tristes Grau den Ton angab. Doch neben ästhetischen Reizen haben die Häuser noch weiteres zu bieten. Die aus Ziegelsteinen der Trümmerverwertungsgesellschaft in den frühen Fünfziger Jahren errichtete Gebäude wurden mittlerweile zu so genannten „Passivhäusern“ umgebaut.

So werden Gebäude mit einer Lüftungsanlage bezeichnet, welche aufgrund ihrer guten Wärmedämmung sowohl im Winter als auch im Sommer keine klassische Heizung oder Kühlung benötigt. Diese Häuser werden „passiv“ genannt, weil der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus „passiven“ Quellen gedeckt wird, wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten.

Das Ergebnis ist eine positive Raumwahrnehmung, gekoppelt mit einem niedrigen Energieverbrauch. Dies ist gerade in Zeiten steigender Energiepreise ein nicht zu unterschätzender Vorteil und trägt zu einer massiven Reduzierung der Nebenkosten bei. Der Vorwurf, dass durch die energetische Sanierung Mieter übermäßig belastet würden, trifft nicht zu. Im Schnitt steige dadurch die Miete nur um 1,10 Euro pro Quadratmeter. Gleichzeitig würden die Mieter rund 0,80 Euro pro Quadratmeter an Heizkosten sparen.

Die Bauweise ist nicht auf bestimmte Gebäudetypen beschränkt. Es ist auch durch Umbauten und Sanierungen möglich, diese Standards zu erreichen, wie das Beispiel in der Tevesstraße zeigt.

Die ABG-Holding, die im Gallus rund 5.000 Wohnungen verwaltet, hat in den vergangenen Jahren laut Auskunft ihres Geschäftsführers, Herrn Frank Junker, für Wohnungsneubauten uns Sanierung im Altbestand allein im Gallus rund 70 Millionen Euro investiert.

Damit einher ging auch die Zusammenlegung von kleineren Wohneinheiten zu einer größeren Wohnung, wie beispielsweise in der Sondershausener Straße / Ecke Cordierstraße. Für den Stadtverordneten Thomas Kirchner ist dies eine besonders wichtige Maßnahme: „Damit reagierte die stadtnahe Wohnungsbaugesellschaft auf den Bedarf an familiengerechten Wohnungen im Stadtteil uns sorgt dafür, dass sich mehr und mehr Menschen dafür entscheiden, dauerhaft im Gallus zu bleiben.“

Der attraktive Neubau an der Idsteiner Straße / Ecke Lorsbacher Straße ist übrigens auch in Passivhausbauweise errichtet. Die Quadratmeterpreise betragen dort EUR 9,50. Im Europaviertel muss man für eine Wohnung ohne Passivshausstandard mit über EUR 13 rechnen.

Veranstaltung im Gallus zur Frage „Wie stellt sich das Europa-Parlament Generationen-Gerechtigkeit vor?“

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Zukünftig wird es immer mehr ältere Arbeitnehmer und Rentner geben, während gleichzeitig die Zahl der Kinder, junger Menschen und von Erwachsenen im Erwerbsalter abnimmt. Aus Sicht des Europa-Abgeordneten Thomas Mann (CDU) gibt es auf diese vielschichtige Problemlage kein einzelnes Patentrezept. Vielmehr müsse ein Maßnahmenbündel entwickelt werden. Voraussetzung für den Erfolg sei ein offener Dialog zwischen den Generation und Klarheit über die tatsächliche Lastenverteilung.

Zu diesem interessanten Thema findet am Donnerstag, dem 10. März, 18:00 Uhr, eine gemeinsame Veranstaltung statt von Senioren-Union und Junge Union mit Thomas Mann MdEP. Die Veranstaltung findet im Haus Gallus, Frankenallee 111 statt (gut erreichbar mit S-Bahn, Straßenbahn 11 und 21 und Bus 52, Haltestelle Galluswarte).

Thomas Mann ist der Verfasser des Berichts „Generationen-Gerechtigkeit“ des Ausschusses für Beschäftigung und Soziales des Europa-Parlaments. Neben einer Präsentation des Berichts durch Thomas Mann wird die Thematik auch in einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der Senioren-Union, Junge Union, Frauen-Union u. a. diskutiert. Und natürlich wird auch das Publikum an der Diskussion beteiligt.

Samstag, 19. Februar 2011

CDU startet heiße Phase des Wahlkampfes im Gallus und Gutleut

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Bei mäßigem Wetter (3 Grad, Nieselregen) begann für die CDU-Gallus/Gutleut die heiße Phase des Wahlkampfes zur Kommunalwahl am 27. März 2011. Quer durch die Stadtteile ging es am Samstagmorgen beim Anbringen der Plakate. In den nächsten Wochen werden Mitglieder und Mandatsträger an Infoständen in den Stadtteilen den Bürgerinnen und Bürgern erläutern, für welche politischen Ziele sich die Christdemokraten in den kommenden fünf Jahren stark machen wollen. Wer mit den Politikern ins Gespräch kommen will, der hat zum Beispiel am 12. und 26. März, jeweils von 11 bis 13 Uhr dazu vor dem Pennymarkt an der Ecke Rebstöcker und Mainzer Landstraße Gelegenheit.

Folgende Schwerpunkte haben sich die Stadtteilpolitiker für die kommenden fünf Jahre gesetzt:

  • Fortsetzung der Maßnahmen zur Schaffung von preiswertem Wohnraum in Gallus und Gutleut
  • Mehr Grünflächen im Gallus im Rahmen der Entwicklung des Europaviertels
  • Fertigstellung der Verschönerungsmaßnahmen entlang der gesamten Frankenallee als grüne Lunge des Gallus
  • Förderung von auf die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren angepassten Wohnraum
  • Mehr Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche auf öffentlichen Plätzen
  • Verstärkter Ausbau der Tagesbetreuung in Kinderkrippen und Krabbelstuben
  • Stärkung der Nahversorgung im westlichen Gallus, insbesondere in der Friedrich-Ebert-Siedlung
  • Konsequentes Vorgehen gegen Müllsünder und Personen mit unsozialem Verhalten im öffentlichen Raum
  • Schaffung eines harmonischen Übergangs vom Gallus in das Europaviertel zwischen Schneidhainer Straße und Paul-Hindemith-Schule durch Aufwertung des "Rosengärtchens"
  • Einrichten einer gymnasialen Oberstufe im Gallus

Sonntag, 13. Februar 2011

EAK Frankfurt: Dr. Ezhar Cezairli und Thomas Kirchner diskutieren über die Rolle der Religion bei der Integration

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Unter der Überschrift „Hemmschuh Religion?“ diskutierten am vergangenen Mittwochabend Frau Dr. Ezhar Cezairli, die für die CDU für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert und der Integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Römer, Thomas Kirchner mit rund 30 interessierten Bürgerinnen und Bürger über die Rolle der Religion bei der Integration hier lebender Migranten. Eingeladen hatte der Evangelische Arbeitskreis der CDU Frankfurt, dessen Vorsitzender, Herr Dr. Klaus Maier, die Diskussion leitete.

Nachdem Thomas Kirchner einen kurzen Überblick über die Geschichte der Migration nach Deutschland und in unsere Stadt gegeben hatte, führte Frau Dr. Cezairli die Diskussion näher an das eigentliche Thema hin. Im Laufe der Diskussion wurde schnell deutlich, dass eine differenzierte Betrachtung unumgänglich zur Beantwortung des Stellenwertes der Religion bei der Integration ist. Zudem ist es auch hilfreich sich zu vergegenwärtigen, dass die Anhänger des Islams in Deutschland keinen monolithischen Block bilden, sondern sich aus Vertretern sehr unterschiedlichen Strömungen zusammensetzen.

Grundvoraussetzung eines jeglichen Zusammenlebens in unserem Land, darin waren sich alle Anwesenden einig, ist das uneingeschränkte Anerkennen des Grundgesetzes und der in unserem Land geltenden Normen und Wertvorstellungen, die zu einem großen Teil aus seiner christlich geprägten Geschichte hervorgegangen sind. Dies beinhalte auch das Anerkennen einer Trennung von Religion und Staat, die Ablehnung religiös motivierter Gewalt, die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das Recht, über seine Religionszugehörigkeit frei zu entscheiden.

Diese Werte, so machte Thomas Kirchner klar, sind in keinster Weise verhandelbar. Auch die Bereitschaft der Zugewanderten, sich unserer Gesellschaft gegenüber zu öffnen und sich einbringen zu wollen, ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die 10 Thesen zur Frankfurter Integrationspolitik der CDU-Fraktion im Römer.

Frau Dr. Cezairli betonte die Bedeutung der Bildung und ging dabei auf die Rolle der Schulen und die Diskussion um die Einführung eines Religionsunterrichts für Muslime ein. Sie mahnte dazu sehr genau darauf zu achten, welche Religionsgemeinschaften diesen Unterricht abhalten und welche Inhalte dort vermittelt werden. Zudem könne eine Einschränkung der Schulpflicht, was Sport-, Schwimm- und Sexualkundeunterricht betrifft nicht hingenommen werden.

Der Islam kenne keine Organisationsstrukturen, wie die christlichen Kirchen. Dies mache es schwer, geeignete Ansprechpartner zu finden, die wirklich für alle Muslime sprechen könnten. Hier könnte die Einführung eines Religionskundeunterrichts eine Alternative sein, soweit dies nicht dem von der Verfassung gewährten Recht auf Religionsunterricht entgegensteht.

Frau Dr. Cezairli und Thomas Kirchner betonten, wie wichtig es sei, sich zu vergegenwärtigen, dass nur ein kleiner Teil der hier lebenden Menschen mit muslimischen Glauben organisiert sind. Die Islamverbände können daher höchstens für 20% der Muslime in Deutschland sprechen. Es sei zudem nicht im Sinne des Islam, so Frau Dr. Cezairli abschließend, dass eine Institution zwischen Gott und Individuum trete.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Wohnungspolitik stand im Mittelpunkt des Wahlkampfauftaktes im Gallus

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Am vergangenen Montag lud der Nachbarschaftstreff Gallus Vertreter aus Politik und interessierte Bürgerinnen und Bürger in das Naturfreundehaus in der Herxheimer Straße ein. Im Mittelpunkt der Diskussion, an der alle im Ortsbeirat 1 vertretenden Parteien teilnahmen, stand das Wohnen im Gallus.

Zu Beginn der Diskussion, durch die der FR-Journalist Peter Rutkowski führte, wurde auf die positive Entwicklung verwiesen, die unser Stadtteil in den vergangenen Jahren genommen hat. Die Sanierung der Wohnhäuser der Hellerhof- und Friedrich-Ebert-Siedlung, der teilweise Umbau der Frankenallee und die Einrichtung sozialer Netzwerke, wie beispielsweise über das Mehrgenerationenhaus wurden hier genannt. Dies alles hat auch dazu geführt, dass das Gallus mittlerweile in Immobilienkreisen an achter Stelle genannt wird, wenn es um die Beliebtheit von Stadtteilen bei Mieterinnen und Mietern geht.

Diese positive Entwicklung wird von einigen allerdings kritisch gesehen. So gibt es die Sorge, dass es zu einer Verdrängung alteingesessener Bewohner kommen könnte oder die Mietpreise in die Höhe getrieben werden. Die von den Anwesenden Politikern vorgeschlagenen Lösungen reichten von einem staatlichen Eingriff bei den Mieten bis hin zu dem Vorschlag, die Entwicklung den Kräften des „freien Marktes“ zu überlassen. Für die CDU, der Partei, die sich der Sozialen Marktwirtschaft verpflichtet hat, sagte Thomas Kirchner, Stadtverordneter für das Gallus, dazu folgendes:

„Die Bevölkerung der Stadt Frankfurt am Main wächst. Dies ist eine Tatsache, um die uns viele Städte und Gemeinden in Deutschland beneiden, die mit einem Rückgang ihrer Bevölkerung zu leiden haben. Der Magistrat hat früh auf diese Entwicklung reagiert. Das zeigt auch die Anzahl der seit 2006 jährlich fertig gestellten Wohnungen in Frankfurt. Rund 2.000 Wohnungen jährlich wurden in dieser Zeit gebaut. Im Jahr 2009 wurde diese Zahl sogar mit 2.739 übertroffen. Für die Wohnungsbauförderung inklusive energetischer Sanierung stehen im Doppelhaushalt 2010/11 rund 80 Millionen Euro zur Verfügung. Für Gallus und Gutleut liegen mittlerweile Genehmigungsanträge für rund 520 geförderte Wohnungen vor; rund die Hälfte davon in den im Europaviertel gelegenen Helenenhöfen.

Zudem tragen die Dämmmaßnahmen dazu bei, dass die Nebenkosten deutlich gesenkt werden können. Der Vorwurf, dass durch die energetische Sanierung Mieter übermäßig belastet würden, trifft nicht zu. Im Schnitt steige dadurch die Miete nur um 1,10 Euro pro Quadratmeter. Gleichzeitig würden die Mieter rund 0,80 Euro pro Quadratmeter an Heizkosten sparen.

Frankfurt hat mit der ABG-Holding eine Wohnungsbaugesellschaft, die auch bei den nicht preisgebundenen Bestandswohnungen günstigen Wohnraum anbieten kann. So wurden von den im vergangenen Jahr vermieteten rund 1900 Wohnungen 63 Prozent an Mieter mit einem Einkommen von unter 2.000 Euro (brutto) vergeben.“