Mittwoch, 31. Oktober 2012

Stadtteilrundgang der CDU-Römerfraktion im Gallus



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Mit der Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ will die CDU-Fraktion den direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern in Frankfurt am Main verstärken. Ziel ist es, die Arbeit der Institutionen in den Stadtteilen besser kennenzulernen, aktuelle Themen an Ort und Stelle mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren und neue Ideen aufzugreifen, um die Lebensqualität in den einzelnen Stadtgebieten weiter zu verbessern.
 
Diesmal nehmen die CDU-Stadtverordneten das Gallus in den Blick. In dem noch immer gerne als „Kamerun“ bezeichneten Quartier wuchs nicht nur Lia Wöhr auf, die bekannte Volksschauspielerin und Wirtin vom „Blauen Bock“, das Gallus prägten auch bedeutende Fabriken wie die Adler-Werke oder Telenorma. Heute hingegen gibt die  Dienstleistungsbranche der Mainzer Landstraße ihr Gesicht.

Weitgehend unbeeindruckt vom Bau des großen Europaviertels in unmittelbarer Nachbarschaft hat das Gallus aber seinen eigenen „Charme“ und seine Qualitäten bewahrt. Hellerhof- und Friedrich-Ebert-Siedlung, im Besitz städtischer Wohnungsbaugesellschaften,  stellen rund 50 Prozent des gesamten Wohnungsbestandes in diesem Stadtteil. Sehr viele der typischen Wohnblöcke sind vorbildlich saniert und wärmeisoliert.

Die Koalition von CDU und Grünen hat in den zurückliegenden Jahren dafür gesorgt, dass das Gallus ein lebenswerter, familienfreundlicher Stadtteil mit bezahlbaren Mieten bleibt. Zahlreiche und gut vernetzte Einrichtungen im Stadtteil bewirken darüber hinaus einen guten sozialen Zusammenhalt. Über deren Angebote, aber auch über anstehende Baumaßnamen an der Hellerhofschule, informieren sich die CDU-Kommunalpolitiker in der Reihe „Fraktion vor Ort“ bei einem Stadtteilrundgang.

Termin: Montag, 05. November 2012
13.00 Uhr – Beginn des Stadtteilrundgangs
Treffpunkt: Box- und Tischtenniscamp Gallus, Rebstöcker Straße 49a


Der Rundgang wird geführt von:
Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Fraktion Frankfurt am Main
Thomas Kirchner, Stadtverordneter und Vorsitzender der CDU Gallus/Gutleut
Stephan Siegler, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Frankfurt am Main

CDU kritisiert Ausbeutung von Arbeitern im Europaviertel

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In der letzten Sitzung des Ortsbeirates 1 am vergangenen Dienstag hat die CDU in einer Tischvorlage die unhaltbaren Zustände auf einigen Baustellen im Europaviertel thematisiert. Laut Presseberichten waren dort Bauarbeiter aus Rumänien mit einem Stundenlohn von EUR 1,09 beschäftigt worden. Nicht nur angesichts der hohen Preise für das dort angebotene Wohneigentum ein Skandal.

In einem Antrag der einstimmig votiert wurde fordern die Christdemokraten den Magistrat auf sich dafür einzusetzen, dass entsprechende Aufsichtsbehörden wie der Zoll die Baustellen intensiv und regelmäßig kontrollieren, um solche Exzesse zu verhindern.

Im Gallus, zu dessen nördlichem Teil das Europaviertel gehört, entstand ein großer Teil der Wohnungen Ende der zwanziger, Anfang der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, also in schwerer Zeit. Dennoch hat der damalige Stadtrat Ernst May als Leiter des Hochbau- und Siedlungsamtes dafür Sorge getragen, dass menschenwürdige Löhne gezahlt wurden. Ein Anspruch von dem die Christdemokraten sich in ungleich besseren Zeiten nicht verabschieden wollen.

Montag, 15. Oktober 2012

Konzept zur Frankfurter Altstadt im Historischen Museum

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Die Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt wirft neben vielen Fragen zur Architektur und Technik auch die Frage auf, wie man sich der Geschichte des Ortes, an dem die Altstadt stand und wieder stehen wird, erinnern wird. Hierzu stellte der Thomas Kirchner, Sprecher der CDU-Fraktion im Dom-Römer-Ausschuß eine entsprechende Frage an den dafür zuständigen Dezernenten Prof. Dr. Felix Semmelrot.

Insbesondere die Frage, welchen Platz die Altstadt im Neubau des Historischen Museums mit dem geplanten Altstadtmodell der Gebrüder Treuner im Eingangsbereich haben wird, interessierte dabei den Stadtverordneten.

Der zuständige Dezernent führte dazu folgendes aus: Die Pläne für den Neubau des Historischen Museums sehen die Präsentation des Altstadtmodells der Brüder Treuner an prominenter Stelle im Eingangsbereich der großen stadtgeschichtlichen Ausstellung "Frankfurt Einst" vor. Im Eingangsbereich des Museums (unter dem neuen Museumsplatz) wird zudem eine Installation mit neuen Stadtmodellen gezeigt.


Das Treuner'sche Altstadtmodell steht im Mittelpunkt einer eigenen Ausstellungseinheit über die Frankfurter Altstadt. Neben dem "Kurbelmodell" zur "Altstadtauskernung" von 1936, den Innenstadt-Modellen von 1946 (Kriegszerstörung), 1985/86 (Neubau Schirn und Ostzeile) und 2015 (Neubau zwischen Dom und Römer) wird dort eine umfangreiche Dokumentation der verschiedenen Planungen und Eingriffe in die Altstadt seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert präsentiert. Zusätzlich macht eine mediale Inszenierung in vier "Akten" die Debatten vom Braubachstraßendurchbruch über die "Altstadtgesundung" der 1920er und 1930er Jahre, den Wiederaufbau nah 1945 bis zu den Baumaßnahmen der letzten 40 Jahre (1972-2015) nachvollziehbar.Zudem sollen im Museum ausgestellte Spolien, d. h. erhalten gebliebene Originalteile der Altstadt eine Brücke von der Gegenwart zur Vergangenheit schlagen.

Mit diesem Konzept werden Frankfurterinnen und Frankfurter aber auch Interessierte aus allen Teilen der Welt die Geschichte unserer Altstadt nachvollziehen und würdigen können, was mit dem Wiederaufbau der Altstadt geschaffen wird.


Mittwoch, 10. Oktober 2012

CDU feiert Tag der Deutschen Einheit im Gallus


Fast schon traditionell feierte die Christdemokraten den Tag der Deutschen Einheit im Gallus. Zum 21. Mal trafen sich Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Institutionen und Vereinen sowie Mitglieder aus zwölf Stadtbezirksverbänden der CDU in Frankfurt, um des Tages zu gedenken.

Diesjähriger Gastredner war der Kreisvorsitzende der CDU in Frankfurt, Stadtkämmerer Uwe Becker. In seiner Rede spannte Becker den Bogen vom Beginn der Teilung, über den Bau der Mauer bis hin zum Zusammenbruch des totalitären Regimes im Osten unseres Landes.

Detailliert zeichnete Becker die Ereignisse des 9. Novembers 1989 nach. Die chaotischen Abläufe im Zentralkomitee der SED, die von den Medien verbreitete Falschmeldung, die Grenze sei schon offen, bis hin zum tatsächlichen Eintritt der Grenzöffnung.

Auch die Verlogenheit des Systems verdeutlichte Becker, in dem er aus der Verfassung der DDR zitierte, die ihren Bürgern Freiheiten und Rechte versprach, die der real existierende Staat während seines Bestehens nie eingelöst hat.

Auch die Verdienste der Deutschen Kanzler, von Adenauer über Brandt bis hin zu Helmut Kohl im Ringen um eine Verständigung mit dem östlichen Teil Europas und im Bestreben, die Einheit Deutschlands wieder herzustellen, wurden gewürdigt.

Am Ende der Rede unterstrich Becker, dass der Tag der Deutschen Einheit - trotz aller Defizite, die in Teilen noch vorhanden sein mögen - ein Tag der Freude für alle Menschen in unserem Land und in Europa darstellt.