Samstag, 30. November 2013

CDU im Ortsbeirat 1 will Ackermannstraße für Kinder sicherer gestalten

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In der für dieses Jahr letzten Sitzung des Ortsbeirates 1 am 26. November haben sich die Christdemokraten für mehr Verkehrssicherheit in der Ackermannstraße eingesetzt. In einem Antrag, der einstimmig vom Stadtteilgremium verabschiedet wurde, wird die Installation eines Piktogrammes mit dem Warnhinweis "Achtung Kinder!" vor der Internationalen Kindertagesstätte angeregt. Damit sollen Autofahrer dazu angehalten werden, in diesem Abschnitt der Straße besonders vorsichtig zu fahren.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung des Ortsbeirates war die Anfrage der CDU nach der Zukunft des Güterplatzes. Bei einem Rundgang des Stadtbezirksverbandes der CDU im Gallus war seinerzeit von Vertretern des Stadtplanungsamtes die Fertigstellung des aufgehübschten Platzes für das Jahr 2010 in Aussicht gestellt worden. Wer heute jedoch den Platz aufsucht, der findet weiterhin eine Brache vor. Zudem soll der Platz jetzt mit Containern für die Baustelle der U-Bahn Haltestelle "Güterplatz" belegt werden, sodass die ohnehin verspätete Herstellung des Platzes jetzt noch weiter in die Zukunft verschoben wird.

Das Eingangstor ins Gallus als Dauerbaustelle? Wolfgang Kreickmann ist auf die Antwort des Magistrates schon sehr gespannt.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Ausbau der Seniorenarbeit im Gallus

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Mit einem gemeinsamen Projekt wolle das Mehrgenrationenhaus im Gallus und die Malteser die Versorgung und Betreuung von Senioren im Stadtteil Gallus weiter ausbauen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Maßnahme, die das physische Wohl der Menschen primär im Auge hat. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sollen sich verstärkt um die "seelische" Betreuung kümmern.

Im Projekt "Helfende Hand" - so sagte es Ursula Werder, Geschäftsführerin des Mehrgenerationenhauses - wollen beide Institutionen, dass sich die Menschen im Viertel gegenseitig unterstützen. Mit einer Anlaufstelle im Mehrgenerationenhaus, die den Malterser Besuchsdienst ergänzt, werden die dafür notwendigen Strukturen bereit gestellt.

Die Stadtbeauftragte der Malteser, Frau Vinciane von Westphalen, sieht in dem Projekt einen Beitrag beider Organisationen für ein gutes Miteinander im Quartier und einen Schritt gegen Vereinsamung und Isolation. Engangement und Besuchswunsch sollen so zusammenkommen. Menschen, die sich für andere engagieren wollen und Menschen, die sich auf netten Besuch freuen, können sich ab Ende November bei den Maltesern oder im Mehrgenerationenhaus melden. Die Malteser vermitteln die passenden Besuchspartner und begleiten die Ehrenamtlichen im Engagement. Die gemeinsame Zeit verbringen die Besuchsdienstpaare - je nach eigenem Interesse - mit Ausflügen, Vorlesen, Gesellschaftsspiele oder Unterhaltung. Der Besuch ist natürlich kostenfrei!

Thomas Kirchner, Stadtverordneter fürs Gallus, freut sich über das Projekt der beiden Organisationen. "Aus Statistiken der Stadt wissen wir, dass gerade in einer Großstadt wie Frankfurt das Gebundensein an die eigenen vier Wände und die damit oft einher gehende Vereinsamung keine Seltenheit sind. Insbesondere Frauen über 75 sind von dieser Entwicklung betroffen. Trotz der vielen Angebote der Stadt im Rahmen des Programms "Älter werden in Frankfurt" kann die Stadt jedoch nicht jeden Aspekt abdecken. Deshalb sind ehrenamtliche Engagements auch in der Seniorenbetreuung unverzichtbar."

Montag, 14. Oktober 2013

SG 28 erhält lang ersehntes neues Funktionsgebäude

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Grauer Himmel und Nieselregen. Das Wetter gab es zwar nicht her, doch alle Anwesenden waren gut drauf und hatten ein Lächeln im Gesicht. Der Grund dafür war, dass für die Mitglieder des Traditionsvereins SG 28 ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung ging. Die Sportler erhalten nämlich ein neues Funktionsgebäude für ihren Sportplatz.

Zum Spatenstich war eigens der für den Sport in Frankfurt zuständige Dezernent, Markus Frank, höchstpersönlich gekommen. Er stellte den Anwesenden das Konzept des neuen Gebäudes vor und vollzog mit Thomas Kirchner, dem für das Gallus zuständigen Stadtverordneten der CDU den Spatenstich. Kirchner hatte sich seit längerem für den Ersatz des in die Jahre gekommenen alten Funktionsgebäudes eingesetzt. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird im Juni 2014 gerechnet.

Das nun entstehende Gebäude, dass den Sportlern primär zum Duschen und Umkleiden dient, wird nach den neuesten technischen Standards gebaut. So werden sich auf seinem Dach Sonnenkollektoren befinden, die Wasser in zwei Pufferspeichern erwärmen sollen. Das so erwärmte Wasser wird dann für Duschen und Heizen eingesetzt. Die Technik ist so ausgeklügelt, dass selbst bei Regentagen - durch das Zuschalten einer Gasheizung - mehrere Mannschaften im Warmen duschen können. Das umweltfreundliche Haus ist zudem sehr langlebig. Markus Frank geht davon aus, dass eine Nutzung von mindestens 30 Jahren möglich ist. Frankfurt sieht eine ähnliche Ausstattung für Funktinsgebäude auch für andere Spielstätten vor. Ziel ist es damit die Energiekosten für die über 50 Sportstätten deutlich reduzieren.


Samstag, 14. September 2013

Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Weyland eröffnet Stadtteilfest im Gallus

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Unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt“ startete heute gegen 14 Uhr das von Vereinsring und der Gewerbeverein Gallus veranstaltete traditionelle Stadtteilfest in das Gallus. Die ABG Frankfurt Holding unterstützt das Fest.

Offiziell eröffnete die erste Bürgerin der Stadt, die Stadtverordnetenvorsteherin Frau Dr. Bernadette Weyland das Fest. Entlang der Frankenallee bieten über 50 Stände und zwei Bühnen ein buntes Programm für Jung und Alt mit Musik sowie Essens- und Getränkestände und vielem mehr.

Das Fest findet zwischen Fischbacher Straße und Schwalbacher Straße statt und läuft am Samstag noch bis 21 und am Sonntag von 11 bis 16 Uhr. Das Programm wird durch Vereine, die Paul-Hindemith-Schule und Gewerbe-betriebe aus dem Gallus und angrenzenden Stadtteilen gestaltet. Ebenso beteiligen sich die Kirchengemeinden, der Sportkreis Frankfurt, der Mieterbeirat und viele weitere Initiativen und Institutionen.

Die Begrüßungsrede der Stadtverordnetenvorsteherin ist im nachfolgenden, kurzen Video zu sehen.

Freitag, 13. September 2013

Bundesamt für Flüchtlinge fördert Bildungszentrum im Gallus

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Im Rahmen der "Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch Etablierung einer Willkommens- und Anerkennungskultur" erhält das Bildungszentrum des Internationale Bundes im Gallus die Zusage einer Projektfördeurng durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Matthias Zimmer, Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordneter, freut sich über diese positive Entscheidung nach persönlichem Einsatz beim Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU): "Das Projektvorhaben stellt für den Stadtteil, der eine sehr hohe Zuwanderungsqoute innerhalb Frankfurts aufweist, eine Brücke zur besseren gesellschaftlichen Teilhabe dar."

Das Bildungszentrum erhält, laut Auskunft des BAMF, insgesamt eine Projektförderung von rund 150.000 Euro. "Geplante Weiterbildungsangebote, Integrationskurse sowie die enge Zusammenarbeit mit Migrationsorganisationen können nun, durch die Unterstützung des BAMF, realisiert werden", bestätigte Zimmer.

Donnerstag, 12. September 2013

CDU im Gallus will an Hauptgüterbahnhof erinnern.

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Lange prägte der Hauptgüterbahnhof den nördlichen Teil des Gallus. Zum einen bildete er eine unüberbrückbare Grenze zur benachbarten Kuhwaldsiedlung und dem Rebstockgelände, zum anderen war er aber auch ein Arbeitgeber für viele Familien im Stadtteil. Nach dem Ende des Rangierbetriebes im Jahre 1996 und dem Entfernen der Gleisanlage ab 1998 entstand auf dem rund 70 Hektar großen Areal das Europaviertel.

Wer heute durch das im Entstehen begriffene Neubaugebiet im nördlichen Gallus läuft findet (bis auf den Turm des ehemaligen Stellwerkes an der Emser Brücke) keine Hinweise auf die Geschichte des Areals.

Während im Westhafen im Gutleut, der eine ähnliche Wandlung durchlaufen hat, Schilder über dessen vormalige Nutzung erinnern, sucht man Ähnliches im Europaviertel vergeblich.

Deshalb forderten nun die Christdemokraten im Ortsbeirat 1 den Magistrat dazu auf, in angemessener Weise an die Geschichte des Hauptgüterbahnhofs zu erinnern. Dies kann zum Beispiel - wie im Westhafen geschehen - mittels Informationsschilder erfolgen. Dabei ist zu prüfen, ob die Eigentümer (Vivico / Aurelis) sich an den Kosten der Realisierung beteiligen wollen. Auch die Stadtteilhistoriker des Gallus, die über viele Informationen und Fotomaterial zum Hauptgüterbahnhof verfügen, sollen auf Wunsch in das Projekt eingebunden werden. Der Antrag fand in der Augustsitzung des Ortsbeirates eine Mehrheit und wurde nun auf den Weg gebracht.


Mittwoch, 4. September 2013

CDU zeigt erstmalig die "neuen Häuser" der Frankfurter Altstadt


Endlich ist es soweit: In Kürze werden die Bauanträge für die Neu- und Nachbauten in der Frankfurter Altstadt eingereicht. 80 Wohnungen in Altstadthäusern sowie Flächen für Einzelhandel und Gastronomie werden in dem Gebiet zwischen Dom und Römer neu entstehen. Der Grundriss des neuen Quartiers, das an die Zeit erinnern wird, als die einst malerische Frankfurter Altstadt vor ihrer Zerstörung über einhundert Gassen hatte, ist bereits auf der Baustelle erkennbar. Bis 2016 wird voraussichtlich alles fertig.

Von den 36 Häusern inklusive „Stadthaus“ werden 15 weitgehend originalgetreue Rekonstruktionen sein, darunter der herrliche Renaissancebau der „Goldenen Waage“ direkt am Dom. Das sind gut viermal so viele Nachbauten wie noch 2006 geplant, als der Startschuss für das Bauvorhaben fiel. Die CDU-Fraktion hat immer wieder darauf gedrängt, so viele Häuser wie nach Lage der Quellen möglich zu rekonstruieren, um der Frankfurter Altstadt ihr Gesicht zurückzugeben. Aber auch die Neubauten werden so gestaltet, dass sie kongenial auf die Rekonstruktionen antworten und mit ihnen harmonisieren, so dass ein in sich geschlossenes, anziehendes Viertel entsteht, in dem Wohnen und Flanieren Spaß machen werden.

In der nächsten Sitzung des Sonderausschusses Dom-Römer werden die überarbeiteten Architektenentwürfe zu den Fassaden und Straßenansichten der Neubauten in der Frankfurter Altstadt von den Stadtverordneten beraten. Wir haben als CDU-Fraktion das Glück, Ihnen ganz aktuell diese Präsentation durch die DomRömer GmbH persönlich vorstellen zu können, und zwar erstmals mit den dazu eigens hergestellten Visualisierungen. Dazu laden wir Sie kurzfristig ein für

Dienstag, 10. September 2013, 19.30 Uhr
Historisches Museum, Leopold Sonnemann-Saal,
Fahrtor 2 (Römerberg), 60311 Frankfurt am Main.

Titel der Veranstaltung:

Nachbau und Neubau – Vorstellung der „Altstadt-Häuser“

Zunächst wird uns Herr Patrick Brummermann, Projektmanager der DomRömer GmbH, in das Altstadtprojekt und die neu überarbeiteten Entwürfe für die Fassaden und Straßenzüge einführen. Anschließend stehen Herr Brummermann sowie Herr Stadtverordneter Thomas Kirchner, Sprecher der CDU-Fraktion im Sonderausschuss Dom-Römer, und die weiteren Mitglieder unserer Fraktion für Ihre Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Das Altstadtprojekt ist in der Kontinuität der populären Altstadtreparatur unter Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann (Ostzeile des Römerbergs) für die Frankfurter CDU ein sehr wichtiges Vorhaben, das wir mit ständigem Interesse begleiten. Deshalb denken wir,mit dieser Veranstaltung Ihr Interesse zu finden.

Montag, 2. September 2013

Ortsbeirat beschließt bessere Sicherung an Haltestellen


In seiner letzten Sitzung beschloss der Ortsbeirat 1 am 27.August 2013 einen Antrag der CDU-Fraktion, der die Verbesserung der Sicherheit an Straßenbahnübergängen entlang der Mainzer Landstraße zum Ziel hat. Der Magistrat ist nun aufgefordert zu prüfen, ob Schienenübergänge mit asynchroner Ampelschaltung durch eine in anderen Frankfurter Stadtteilen bereits erfolgreich eingesetzten Bodenmarkierung sicherer gemacht werden können.

Die Straßenbahnhaltestellen Galluswarte und Mönchhofstraße zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass die Ampelschaltungen zwischen Straße und Gleisbett unterschiedlich getaktet sind. Ein "Grün" zur Überquerung der Gleise muss nicht mit einem "Grün" an der Straße einhergehen. Dies kann zu gefählrichen Situationen führen.

Der Stadtverordnete Thomas Kirchner, der das Gallus im Römer vertritt, stellt dazu fest: "Zuständige Stellen haben diese Problematik bereits an anderen Haltestellen wie zum Beispiel in der Ludwig-Landmann-Straße erkannt und entsprechend gehandelt. Eine Überprüfung der Situation für die Haltestellen im Gallus ist daher nur konsequent und sinnvoll."

Mittwoch, 28. August 2013

Eppenhainer Straße wird aufgewertet

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In der letzten Sitzung des Ortsbeirates 1 am vergangenen Dienstag stellten Vertreter des Amtes für Straßenbau und Erschließung die aktuellen Pläne zur Neugestaltung der Eppenhainer Straße vor. Demnach soll die Straße, die in Zukunft eine wichtige Funktion hinsichtlich der Erschließung des Europaviertels übernehmen wird, nicht nur einen Asphaltbelag bekommen, sondern auch hinsichtlich der Parksituation optimiert werden.

Damit kommt die Stadt einem Antrag der CDU-Fraktion aus dem Oktober 2011 nach, der die Asphaltierung der rund 80 Meter Kopfsteinpflaster gefordert hat. Herr Kreickmann, der das Gallus im Ortsbeirat vertritt, freut sich über diese Entwicklung. Zudem soll die Fahrbahn auf eine Breite von 6 Metern reduziert werden. Die so eingesparte Fläche wird den Gehwegen zugeschlagen. Sie werden dann eine Breite von 2,50 Metern haben.

Eine Verbesserung für die Fußgänger ist dies allemal, wurden doch die Gehwege in der Vergangenheit oft von PKWs zugeparkt. Zur Verkehrsberuhigung wird die Bushaltestelle (stadtauswärts) vor die Kreuzung Eppenhainer Straße / Idsteiner Straße verlegt. Dadurch wird eine Geschwindigkeitsreduzierung in diesem Bereich angestrebt. Mit dem Beginn der Maßnahme ist im Oktober diesen Jahres geplant. Fertig sein soll alles im April 2013.

Montag, 26. August 2013

Matthias Zimmer diskutiert mit Heiner Geißler über Gott und die Welt.

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Am Freitag den 9. August 2013 diskutieren ab 19 Uhr zwei intellektuelle Köpfe der CDU, Dr. Matthias Zimmer und Dr. Heiner Geißler über Gott und die Welt. Was sich so unspektakulär anhört, könnte durchaus sehr interessant werden. Beide sind streitbare Zeitgenossen und bekannt für unkonventionelle Denkanstöße. So sprach beispielsweise Heiner Geißler als einer der ersten in Deutschland von der multikulturellen Gesellschaft und Matthias Zimmer sprach sich in einem Thesenpapier vor einigen Monaten für die Gleichstellung von homosexuellen Menschen im Familienrecht aus.

Ort der Veranstaltung ist der Caritasverband Frankfurt e.V., Alte Mainzer Gasse 10 in der Frankfurter Innenstadt.

Heiner Geißler wurde am 3. März 1930 in Oberndorf am Neckar geboren. Er war von 1982 bis 1985 Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit und von 1977 bis 1989 Generalsekretär der CDU. Besonders während der Zeit als Generalsekretär fiel Geißler öfters durch stark polarisierende Äußerungen über die politische Linke auf. In den letzten Jahren sorgte seine Wendung zu tendenziell linken Positionen, vor allem in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, für beträchtliches Aufsehen, insbesondere als er im Jahr 2007 der globalisierungskritischen Organisation attac beitrat. Seit 1997 vermittelt Geißler regelmäßig in verschiedenen Tarifkonflikten und war dabei mehrfach als Schlichter tätig. Große Bekanntheit erlangte er als Schlichter im Konflikt um das Bahnhofsbauprojekt Stuttgart 21 in den Jahren 2010 und 2011.

Dr. Matthias Zimmer wurde am 3. Mai 1961 in Marburg geboren und vertritt Frankfurt seit der letzten Bundestagswahl in Berlin. Nach dem Abitur am Gymnasium Traben-Trarbach (1980) studierte Matthias Zimmer Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und Völkerrecht in Trier, an der Indiana University of Pennsylvania und in München. Nach seinem Abschluss als M.A. 1986 leistete er seinen Grundwehrdienst ab. 1991 wurde er an der Universität der Bundeswehr, Hamburg zum Dr. rer. pol. promoviert. 2006 habilitierte er sich an der Universität zu Köln. 1990 bis 1993 war Zimmer wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut der Konrad-Adenauer-Stiftung, 1994 bis 1998 war er DAAD-Gastprofessor an der University of Alberta, 1998 bis 1999 Lehrbeauftragter an der TU Darmstadt. Von 1999 bis 2009 war er Angestellter der Stadt Frankfurt am Main.

Montag, 29. Juli 2013

Stadtverordnete und Magistrat erkunden das Europaviertel per Rad


Am vergangenen Freitag, kurz vor dem Wochenende und dann noch innerhalb der Parlamentsferien gaben Stadtverordnete von CDU und Grünen zusammen mit der Gründezernentin Rosemarie Heilig und Mitarbeitern des Grünflächenamtes nochmal alles. Bei Temperaturen locker über der 30-Grad-Marke machten sie sich per Rad auf, das Europaviertel zu erkunden. Im Mittelpunkt der Expedition stand das „grüne Band“ welches zukünftig das Gallus mit der Kuhwaldsiedlung und dem Rebstockpark verbinden wird.

Für das Gallus bringt die Entwicklung des Europaviertels viele Chancen. Das rund 70 Hektar große Areal beendet die Randlage des Stadtteils und schenkt den Bewohnerinnen und Bewohner mehr Grünflächen zur Erholung. Das ist gut für die Gesundheit und für das Mikroklima im Stadtteil, der als ehemaliges Arbeiterviertel mit Grünanlagen nicht per se gesegnet war. Insgesamt wird im westlichen Europaviertel mit dem Europagarten und dem Taschenpark eine Fläche von zusammen rund 7 Hektar zur Naherholung zur Verfügung stehen.

Für Thomas Kirchner, der als Stadtverordneter das Gallus im Römer vertritt, war die Rundfahrt auch eine Reise in die eigene Vergangenheit. Das „Rosengärtchen“ ohne Mauer, keine kreischenden Räder der Güterzüge mehr, die vom Abrollhügel in das vorgesehene Gleis fahren, keine Lautsprecherdurchsagen. All das ist Geschichte und war doch so viele Jahre Teil des täglichen Lebens im Gallus.

Stadträtin Heilig wies im Zusammenhang mit der Entwicklung des Europaviertels auf die Bedeutung der Grünflächen für das Mikroklima hin. Bei den herrschenden heißen Temperaturen musste sie an diesem Tag niemand von der Sinnhaftigkeit überzeugen. Die Tour endete nach gut zwei Stunden im Rebstockpark, nahe dem Rebstockbad. Von dort aus hat man einen klasse Blick auf die Skyline unserer Stadt, wer noch nicht da war sollte sich das nicht entgehen lassen.

Donnerstag, 4. Juli 2013

CDU und EAK besuchen Kaffeestube der Hoffnungsgemeinde im Gutleutviertel

 
Am kommenden Sonntag, den 7. Juli 2013, um 12 Uhr besucht die CDU – Gallus / Gutleut zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen des Evangelische Arbeitskreis der Christlich Demokratischen Union Deutschlands die Kaffeestube der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Gutleutviertel.

Unser Stadtbezirksverband hat die Einrichtung in den vergangenen Jahren bereits mit Suppenspenden unterstützt. Das Kaffeestuben-Restaurant liegt nur 5 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt und ist seit 1991 zu einer festen Einrichtung für wohnsitzlose und arme Menschen des Gutleutviertels geworden. Aber auch viele andere Bewohner und Bewohnerinnen der Stadt suchen die Kaffeestube auf.

In Anlehnung an die "Restaurants du Coer" in Frankreich hat der Verein Lobby für Wohnsitzlose und Arme gemeinsam mit der Hoffnungsgemeinde vielen armen und obdachlosen Menschen ein Stück ihrer verloren gegangenen Heimat und Menschenwürde gegeben. Die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter und zwei geringfügig Beschäftigte der Kaffeestube Gutleut haben den Restaurantdienst übernommen und der Zuspruch ist erfreulich. Besonders an den Wochenenden besuchen zwischen 60 und 100 Menschen das Restaurant.

Wer dazu Lust hat, sich über die Arbeit dieser gemeinnützigen Einrichtung zu informieren, der ist dazu herzlich eingeladen. Die Kaffeestube befindet sich in der Gutleutstraße 121. Zuvor besteht die Möglichkeit, um 11 Uhr den Gottesdienst in der Matthäuskirche zu besuchen. Weitere Informationen zur Kaffeestube sind diesem Mail nachfolgend beigefügt.

Montag, 1. Juli 2013

Wörterbuch „Rot-Grün – Deutsch“ zur Bundestagswahl 2013


Deutschland steht so gut da wie lange nicht: Noch nie hatten so viele Menschen Arbeit in Deutschland wie heute. Die Einkommen und die Renten steigen, die Preise sind stabil. Das alles zeigt: Deutschland ist bei der CDU und bei Angela Merkel in guten Händen. Deutschland muss auch weiterhin stark bleiben, denn die Schuldenkrise in Europa ist noch nicht vorbei

Die Pläne von SPD und Grünen – von Steuererhöhungen über Eurobonds bis zur Rente – gefährden die gute Lage Deutschlands. Vor allem den Mittelstand würden die Pläne hart treffen und damit Deutschlands Stärke aufs Spiel setzen – und mit ihr Arbeitsplätze und Wohlstand.

Was plant Rot-Grün? Mit welchen Steuererhöhungen müssen die Bürgerinnen und Bürger rechnen? Auf der Seite www.vorsicht-vor-rot-grün.de können Sie nachlesen, was Rot-Grün wirklich will – und was es kostet.

Das Wörterbuch lässt sich im Internet durchblättern, als ob man ein echtes Buch in der Hand hält. Nicht schlecht gemacht. Lesen sollte man das Werk spätestens bis zum 22. September diesen Jahres, dann ist Bundestagswahl.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Land Hessen fördert Sozialen Wohnungsbau im Gallus


Auf dem bisher nur als Parkplatz genutzten Areal zwischen Hafen-, Nidda-, Rudolf- und Poststraße sollen bis Ende 2014 / Anfang 2015 ein Bürogebäude und fast 70 Sozialwohnungen sowie ein kleiner Stadtteilpark entstehen. Das Land Hessen fördert das achtgeschossige Wohngebäude mit rund 5,6 Millionen Euro. Die Gesamtkosten des Wohnprojekts belaufen sich auf rund 13,55 Millionen Euro. Die Stadt Frankfurt beteiligt sich an der Finanzierung mit 4,85 Millionen Euro. Gleichzeitig werden Mittel aus dem KfW-Programm „Energieeffizient Bauen – Passiv-haus 55“ in Höhe von 735.800 Euro mit Zinszuschuss aus dem Hessischen Programm zur Energieeffizienz im Mietwohnungsbau zur Verfügung gestellt.

Gebaut werden 20 Ein-zimmerwohnungen mit ca. 46 bis 48 m², 12 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit je ca. 63 m², 21 Drei-Zimmer-Wohnungen mit ca. 69 bis 79 m² und 14 Vier-Zimmer-Wohnungen mit ca. 86 bis 94 m². Die förderfähige Gesamtwohnfläche beträgt ca. 4.550 m² mit einer Anfangshöchstmiete (ohne Betriebskosten) in Höhe von 5,50 Euro pro m² monatlich. Der Park wird über eine Rasenfläche und einen Spieplatz für Kleinkinder verfügen. Zudem wird die Grünfläche von einem Baumraster japanischer Kirchblüten geziert werden. Der Gebäudekomplex wird zudem über eine Tiefgarage mit 102 Stellplätzen verfügen von denen die Hälfte für die Mieter vorgesehen ist.

Thomas Kirchner, der als Stadtverordneter das Gallus im Römer vertritt, freut sich über die Aufwertung, der der Bereich um den Hauptbahnhof damit erfährt. Zudem ist der Bau, so Kirchner, ein Zeichen dafür, dass die Landesregierung aktiv ist, wenn es darum geht, günstigen Wohnraum in Frankfurt zu schaffen. Bei den Bürgerinnen und Bürgern, die am vergangenen Dienstag das Projekt im Ortsbeirat vorgestellt bekamen, fand es einhellig Zustimmung. Mit der Realisierung wurde übrigens bereits begonnen. Das beigefügte Foto zeigt, die bereits ausgehobene Baugrube.

Samstag, 22. Juni 2013

Die Galluswarte als Ort der Geschichte unseres Stadtteils nutzen


Mit dem Bund-Länder-Programm „Sozialen Stadt“ und der daraus hervorgegangenen Geschichtswerkstatt Gallus wurden Aktivitäten ins Leben gerufen, die den Bewohnerinnen und Bewohnern Zugang zur Geschichte ihres Stadtteils ermöglichen. Broschüren, Fotoausstellungen und Bücher geben nun Auskunft darüber, wie das Gallus entstand, wie es sich entwickelte und welche Menschen bzw. Ereignisse es prägten. An dem geschichtsträchtigsten Punkt des Stadtteils, der Galluswarte findet sich allerdings bisher kein Bezug dazu.

Schade eigentlich, dachten sich die Christdemokraten im Ortsbeirat 1 und fordern nun den Magistrat auf eine dem Standort angemessene Nutzung der Informationsvitrine an der Galluswarte zu ermöglichen. Dazu soll in Zusammenarbeit mit den Stadtteilhistorikern im Gallus (Soziale Stadt) eine Bestückung ermöglicht werden, die über das Gebäude und seine Geschichte informiert. Gegenwärtig wird die Informationsvitrine an der Galluswarte für eine allgemeine Bewerbung des Frankfurter Zoos genutzt.

Rund um die Galluswarte gibt es bisher aber keine Möglichkeit für Interessierte, sich über die Geschichte der Warte und deren zukünftige Gestaltung zu informieren. Ortsbeirat Wolfgang Kreickmann dazu: “Mit der Nutzung der Informationsvitrine ließe sich dies in Kürze und nahezu kostenneutral ändern. Die Nutzung der Vitrine wäre ein Provisorium bis ein nach den Neugestaltungsplänen vorgesehener Ausstellungsraum im Anbau des Warteturms zur Verfügung steht."

Donnerstag, 6. Juni 2013

Zeppelin- und Taschenpark im Europaviertel eröffnet


Seit vergangenem Mittwoch ist das Gallus um eine öffentliche Grünfläche reicher und der Grüngürtel in und um Frankfurt ein kleines Stück größer. Mit der feierlichen Übergabe des Zeppelinparks und Taschenpark im Europaviertel ist eine grüne Verbindung zwischen dem Gallus und dem Riederwald nun geschaffen worden. Fast genauso lange, wie die beiden Stadtteile bestehen, waren sie durch das Gleisbett des Frankfurter Güterbahnhofs voneinander getrennt. Wer von einem Stadtteil in den anderen wollte, der musste große Umwege in Kauf nehmen. Entweder östlich über die Emser Brücke oder westlich über die Schmittstraße.

Damit ist nun Schluss. Nun kann jeder zu Fuß oder per Rad über eine die Straße der Nationen überspannende Brücke nach Belieben von einem in den anderen Stadtteil wechseln. Doch damit nicht genug. Entlang des Weges sind wunderschöne Blumenbeete angelegt und Sitzgelegenheiten geschaffen worden. Aber nicht nur dem Müßiggang kann gefrönt werden. Wer es sportlich mag, der kommt mit dem neu geschaffenen Fitness- und „Seniorenspielplatz“ voll auf seine Kosten. Die Grünflächen im westlichen Europaviertel machen etwa ein Drittel des Gesamtquartiers aus und sind ein vitaler Beitrag zur lebenswerten Stadt und Green City.

Mit sechs Hektar ist der Europagarten einer der großen innerstädtischen Parks der Stadt. Jetzt wird er ergänzt vom nördlichen Taschenpark, der mit Spielzonen und einer Spiel- und Liegewiese auch auf Besucher aus der künftig angrenzenden Kindertagesstätte, einer Schule und Wohnungen ausgerichtet ist. Das Bindeglied zwischen Taschenpark und Rebstockpark stellt der Zeppelinpark dar. Er ist als Landschaftspark mit verschiedenen Zonen gestaltet. So gibt es solche mit Baum- und Strauchgruppen und andere mit Stauden und Gräsern. An seinem Rand wird ebenfalls eine Kita entstehen.

Der Stadtverordnete Thomas Kirchner, der die unüberwindbare Barriere des Gleisfeldes noch aus Kinder- und Jugendtagen gut in Erinnerung hat freut sich über die Verbindung der beiden Stadtteile und dem Mehr an Grün für das Gallus. Zudem findet man sehr schöne Fotomotive vor Ort, wie das oben abgebildete Foto dokumentiert.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Anti-Nazi-Frühstück im Gallus



Mit einem kleinen Straßenfest in der Hufnagelstraße unter dem Motto „Gallus gibt Gast“ haben Bürgerinnen und Bürger des Gallus am 1. Mai ein Zeichen gegen den geplanten Aufmarsch der NPD im Ostend gesetzt. Ermöglicht hatte die Aktion ein Bündnis aus Stadtteil-Arbeitskreis, regionalem Präventionsrat, Kirchen, Moscheevereinen und Schulen.

Die Anregung dazu kam auch durch den Aufruf des Römerbergbündnisses Ende 2012 zustande. Dieses hatte angeregt, dass Bürgerinnen und Bürger möglichst viele Plätze der Stadt belegen, damit die NPD am 1. Mai keinen Ort findet an dem aufmarschieren kann. Im Gallus jedenfalls hat diese Strategie funktioniert. Der Stadtteil war neben Fechenheim aber leider nur einer von zweien. Trotzdem kam die NPD-Veranstaltung nicht zustande. Letztendlich verirrten sich nur 8 Verwirrte zum Ostbahnhof, wo sich hunderte von Gegendemonstranten eingefunden hatten.

An dieser Stelle weisen wir auf eine Veranstaltung am 21. Juni 2013 im östlichen Gallus hin. Ab 9 Uhr werden dort so genannte „Stolpersteine“ verlegt. Dabei handelt es sich um kleine Messingplaketten, die auf dem Fußgängerweg angebracht werden und an Menschen erinnern, die Opfer der Gewaltherrschaft zwischen 1933 und 1945 wurden.

Samstag, 13. April 2013

Ortsbeirat 1 stellt Neubauprojekte "Lahnsche-Höfe", "Gallus-Gärten" und "Mainzer Landstraße 330" vor

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In einer Sondersitzung des Ortsbeirates 1 am vergangenen Dienstag stellten Vertreter von drei Immobilienfirmen ihre Bauprojekte im Gallus vor. Entlang der Mainzer Landstraße und Lahnstraße ist der Bau von insgesamt rund 850 Wohnungen geplant. Der Großteil davon werden Mietwohnungen sein, es wird aber auch die Möglichkeit geben, Wohneigentum zu erwerben. So sind beispielsweise von den rund 400 Wohnungen entlang der Mainzer Landstraße bis zu 90 für Wohneigentum vorgesehen. Neben der etwas trockenen Bezeichnung „Mainzer Landstraße 330“ haben zwei der Projekte doch mit „Gallus-Gärten“ und „Lahn-Höfe“ doch recht klangvolle Namen.Was die anwesenden Architekten und Projektentwickler zu sagen hatten, stieß auf großes Interesse seitens der rund 150 anwesenden Bürgerinnen und Bürger.

In der sich den Vorträgen anschließenden Fragerunde wurden insbesondere Befürchtungen und Kritik laut. Insbesondere die Auswirkungen der Neubauten mit ihren doch eher etwas über dem gegenwärtigen Niveau liegenden Mieten auf den Mietspiegel und damit auf die Mieten der umliegenden Wohnungen wurden thematisiert. Daneben gab es aber auch konkrete Fragen beispielsweise der Bewohnerinnen und Bewohner der Neuenhainer Straße im Hinblick auf die Verschattung, die zukünftige Parkplatzsituation oder möglichen Bauschäden durch Erdarbeiten.

Die Vertreter der Projekte wiesen darauf hin, dass es sich bei den Objekten um keine „Luxusbauten“, sondern der bisherigen Umgebung angepassten Preislagen und Ausstattung handelt. Demnach sei nicht mit einer negativen Entwicklung für die Mietpreise im Stadtteil zu rechnen. Zudem zeige sich in jüngster Zeit immer mehr, dass nicht fehlende Parkplätze das Problem bei Neubauten sei, sondern das mangelnde Interesse an solchen. Immer mehr Stadtbewohner verzichten nämlich bewusst auf einen fahrbaren Untersatz. Dies träfe ganz besonders für Frankfurt mit seinen kurzen Entfernungen zu, die man auch mit dem Rad bequem überwinden kann und mit der insbesondere im Gallus sehr guten Anbindung an den ÖPNV.

Stadtverordneter Thomas Kirchner begrüßt grundsätzlich die Entwicklung, die das Gallus mit den Neubauten im Europaviertel und jetzt entlang der Mainzer Landstraße nimmt. „Wenn man bedenkt, dass in Zeitungsberichten noch 1994 Befürchtungen geäußert wurden, dass die Wohnungen im Europaviertel wegen des „schlechten Rufes“ des Stadtteils nicht veräußerbar seien, so kann man nicht anders, als die jetzige Entwicklung als positiv zu bezeichnen“, sagte Kirchner nach dem Besuch der Veranstaltung.

In der Tat hat sich hinsichtlich des Images des Stadtteils viel zum Positiven gewandelt. Dies macht sich auch bei der Veräußerung bzw. Vermietung neuer Wohnungen im Gallus bemerkbar. So ist der östliche Teil des Europaviertels bereits vollständig an den Mann oder an die Frau gebracht. Auch die Vermarktung des westlichen Teils des Neubaugebietes läuft gut an.

Dennoch teilt Kirchner einige der Bedenken der Bewohnerinnen und Bewohner und führt aus: „Wir müssen dafür sorgen, dass der Charakter unseres Stadtteils erhalten bleibt. Dazu gehört auch, dass Menschen, die hier wohnen, sich auch weiterhin die Mieten leisten können.“ Ein wichtiger Garant dafür ist die ABG Holding, der rund 5.500 der 15.200 Wohnungen im Stadtteil gehören. Hier wird die Stadt ein Auge darauf haben, dass Mietpreise nicht eine Entwicklung nehmen, die keiner will.

Auch hinsichtlich des Zusammenlebens zwischen den Neu- und Alteingesessenen gilt es Räume für Begegnungen zu schaffen. Die Architektur – dies gilt insbesondere für die fast schon festungsartige Gestaltung des Blockes zwischen Mainzer Landstraße und Neuenhainer Straße steht dem eher entgegen. Immerhin erhält der Stadtteil aber einen 4.600 qm großen REWE und einen Aldi mit einer Verkaufsfläche von 1.500 qm. Im südlichen Gallus entsteht mit den „Gallus-Gärten“ zudem ein Kindergarten mit fünf Gruppen. Die Größe der Wohnungen variiert, doch steht keinesfalls der Wochenendpendler im Focus. Insbesondere in den „Gallus-Gärten“ ist familiengerechtes Wohnen, ja sogar generationenübergreifendes Wohnen vorgesehen. Viele der neu entstehenden Wohnungen sind denn auch barrierefrei.

Donnerstag, 11. April 2013

Christdemokraten im Ortsbeirat 1 fordern Kompensation für Wegfall des Projekts „mitSprache“ an Schulen im Ortsbezirk.

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Frankfurt am Main, 8. April 2013 –Die CDU fragt sich angesichts des Aus für das Modellprojekt „mitSprache“, wie es mit der Sprachförderung in den Stadtteilen im Ortsbezirk 1 weiter geht, die aufgrund der Zusammensetzung ihrer Bevölkerung einen hohen Bedarf aufweisen.

Die CDU-Fraktion des Ortsbezirks 1 hat hierzu eine Anfrage für die kommende Sitzung des Beirates am 16. April eingereicht. CDU-Ortsbeirat Wolfgang Kreickmann: „Ich möchte vom Magistrat wissen, warum dieses erfolgreiche Projekt eingestellt wird, was das für unsere Schulen konkret bedeutet und welche Fördermaßnahmen stattdessen angeboten werden.“

Seit zehn Jahren ermöglicht das Projekt „mitSprache“ Jugendlichen und Kindern aus Einwanderfamilien, die mehrsprachig aufwachsen, eine intensive und individuelle Förderung beim Deutschlernen. Um auch die Zusammenarbeit zwischen Schule und den Eltern zu verbessern, beinhaltetdies die Unterstützung der Eltern bei der Förderung ihrer Kinder sowie die Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern.

Zum Ende des Schuljahres soll nun das Projekt laut Zeitungsberichten auslaufen. Davon ist beispielsweise im Ortsbezirk 1 die Karmeliterschule im Bahnhofsviertel betroffen, einer Schule mit einem hohen Anteil an Kindern mit Migrationsgeschichte. „Für die Schüler, aber auch für Eltern und Lehrer, ist das ein harter Einschnitt“ erklärt Kreickmann.

Diese Entscheidung ist nicht nachvollziehbar. Erst im August vergangenen Jahres legte der Magistrat der Stadt Frankfurt eine Studie vor, in der das Projekt als „herausragendes Beispiel“ vorgestellt und von den guten Erfahrungen der teilnehmenden Schulen berichteten wurde. Der CDU-Stadtbezirksverband Gallus und Gutleut fordert deshalb, die Gründe hierfür zu nennen und notwendige Ersatzangebote über das Schuljahr 2013/14 hinaus aufzuzeigen.

Die nächste Sitzung des Ortsbeirates 1 findet am kommenden Dienstag, 16. April, um 18 Uhr in der Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 (Gewerkschaftshaus) statt.

Mittwoch, 10. April 2013

Herchenröder-Quartett feiert 100 jähriges Bestehen im Gallus

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Am Sonntag, dem 7. April feierte das Herchenröder Quartett unter großer Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils und Vertreterinnen aus dem Vereinsleben, der lokalen Wirtschaft und der Politik ihr 100 jähriges Bestehen.

Mit einem ökumenischen Gottestdienst in der St. Gallus Kirche und einer akademischen Feier im benachbarten Gemeindesaal fand das Ereignis einen würdigen Rahmen. Für das Jubiläumsjahr hat sich das Quartett viel vorgenommen: Als nächste Termine stehen am 20. April der „Russische Abend“ in der Friedensgemeinde und am 1. September der große Sängerfrühschoppen mit befreundeten Vereinen in der Kleingartenanlage der Ackermänner an. Darauf folgt ein großes Festkonzert am 13. Oktober in der Maria-Hilf-Kirche.

Mit Veranstaltungen in allen christlichen Gemeinden im Gallus unterstreicht das Herchenröder Quartett seine Verbundenheit zu den Kirchen im Stadtteil, die eine lange Tradition hat. In seinem Grußwort dankte der Vorsitzende der CDU-Gallus/Gutleut den Herchenrödern, dafür, dass sie gute Botschafter des Gallus und der Stadt Frankfurt waren und sind. Vielfalt und Internationalität, wie sie die Herchenröder mit ihrem Repertoire und ihren völkerverbindenden Konzertreisen vorleben, sind auch Teil des Wesens unseres Stadtteils und unserer Heimatstadt.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Magistrat soll Vereinsbörsen zum Schulbeginn prüfen!

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Die CDU-Fraktion im Römer will den Tag der Einschulung künftig für den Aufbau von Kontakten zwischen Schülern, deren Eltern und Vereinen nutzen. Dazu hat die Fraktion einen Antrag eingebracht, der den Magistrat um Prüfung ersucht, unter welchen Voraussetzungen eine „Vereinsbörse“ an Frankfurter Schulen eingeführt werden könnte. Außerdem soll der Magistrat darlegen, welche unterstützenden Maßnahmen seitens der Stadt gegebenenfalls vorstellbar sind.

Wie der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Thomas Kirchner, sagte, biete sich der Tag der Einschulung zum beiderseitigen Kennenlernen sehr gut an. „Damit wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen weiter fördern und Integration in den Stadtteilen erleichtern. Die Vereinswelt kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Kinder in ihren schulischen und außerschulischen Aktivitäten sinnvolle Zeit verbringen, die ihre Entwicklung positiv beeinflusst“, so Kirchner.
Als Beispiel einer gelungenen Kooperation nannte der CDU-Stadtverordnete das vom Sportdezernat zusammen mit dem Sportkreis Frankfurt initiierte Programm „Schulkids in Bewegung“ zur nachhaltigen Bewegungsförderung, durch das Erstklässler an den teilnehmenden Schulen eine vierte Sportstunde wöchentlich von einem Übungsleiter eines Sportvereins im Stadtteil erhalten. Außerdem ermöglicht das Projekt kostenlose Schnupperangebote und gemeinsame Aktionen zwischen Schule und Verein.

„Immer weniger Kinder in Frankfurt sind Mitglied in einem Sportverein, und bei Einschulungsuntersuchungen fällt auf, dass ein gutes Fünftel der Kinder Auffälligkeiten in der motorischen Entwicklung zeigt. Mit dem Schulkids-Projekt kann diesem gefährlichen Trend begegnet werden. Solche Kooperationen mit den Vereinen können wir uns auch in anderen Bereichen sehr gut vorstellen“, äußerte die Bildungspolitikerin.

Der Tag der Einschulung ist nach Auffassung Kirchners besonders geeignet zum gegenseitigen Kennenlernen. „Während die Schüler in ihre neuen Klassenräume geführt werden, verbringen Eltern und Familienangehörige dann gut eine Stunde auf dem Schulhof, bevor sie ihre Kinder wieder abholen können. Diese Zeit ließe sich als niedrigschwelliges Angebot für eine Ansprache der Eltern und eine Präsentation der Aktivitäten von Vereinen und Institutionen im jeweiligen Stadtteil nutzen. Auch die Schulelternbeiräte und die Fördervereine der Schulen sind bei dieser Gelegenheit vertreten“, so Kirchner.

Sport-, Musik-, Kultur- oder Lernvereine könnten sich auf diese Weise den anwesenden Eltern in einer Art „Vereinsbörse“ vorstellen und für ihre Institutionen werben. „Dass sich dies lohnt, zeigen Vertreter von Sprachkursangeboten wie ‚Mama lernt Deutsch‘, die die Vorteile einer Ansprache zu diesem Termin erkannt haben. Wir setzen deshalb darauf, die Vereine zukünftig noch stärker mit den Frankfurter Schulen zu verknüpfen“, sagte der Stadtverordnete.

Sonntag, 10. Februar 2013

Sportdezernent Markus Frank sichert Box- und Tischtenniscamp im Gallus Unterstützung aus der Wirtschaft zu

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In einer konzertierten Aktion der Stadtverordnetenversammlung, des Magistrates der Stadt Frankfurt und Sponsoren aus der Wirtschaft konnte die drohende Schließung des Camps im Gallus abgewendet werden. Stadtverordneter Thomas Kirchner, freut sich über diesen Erfolg, da er dessen Arbeit seit längerem begleitet hatte und sich als Mitglied der Jury für die Vergabe des Integrationspreises für die Auszeichnung des Vereins eingesetzt hatte.

In der ersten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im neuen Jahr erkundigte sich Kirchner denn auch nach dem Stand der Bemühungen um den Erhalt des Camps mit folgender Frage:

Das Box- und Tischtenniscamp Gallus der Sportjugend genießt allgemeine Wertschätzung. Mit dem Ansatz "Fordern und Fördern" unter Beachtung strikter Verhaltensregeln werden schierige oder gefährdete Jugendliche von der Straße geholt und lernen wiederden Wert eines geregelten Lebens kennen. Viele der Jugendlichen machen daraufhin einen Schulabschluss oder schließen ihre Ausbildung ab. Leider ist die Finanzierung des Boxcamps schwierig.

Ich frage daher den Magistrat: Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, über Fördermittel hinaus das Boxcamp zu unterstützten?

Der für den Magistrat antwortende Sportdezernent Markus Frank teilt die Einschätzung, dass die offene Trainingsangebote der Sprotjugend Frankfurt im Box- und Tischtenniscamp Gallus für die jungen Menschen im Stadtteil von großer Bedeutung sind.

Das Box- und Tischtenniscamp Gallus wird daher seit seiner Gründung aus Sportfördermitteln finanziell unterstützt. Aufgrund der hohen sozialen Relevanz des projekts wurden die von der Sportjugend geltend gemachten Übungsleiterkosten zu 100% gefördert.

Für den Zeitraum vom 1. April 2012 bis 31.02.2013 wurde der Sprotjugend Frankfurt für das Camp eine Zuwendung aus Sportfördermitteln in Höhe von 9.000 Euro bewilligt. Der Fachausschuss Kinder- und Jugendförderung empfahl zudem am 21. Januar 2013 dem Jugendhilfeausschuss das Camp als jugendverbandsähnliches Angebot anzuerkennen und einen Etatantrag an die Stadtverordnetenversammlung zu stellen, um die Mittel für die Sportjugend um jährlich 50.000 Euro zu erhöhen.

Anfang 2013 gelang es dem Magistrat ein großes US-amerikanisches Geldinstitut für die Arbeit des Box- und Tenniscamps zu interessieren. Die US Banker tragen nun mit einer fünfstelligen Spende zum Fortbestand dieser Erfolgreichen Einrichtung im Gallus bei. Das ist ein Erfolg für die Einrichtung und ein Segen für den Stadtteil.

Montag, 4. Februar 2013

Neujahrsempfang des Ortsbeirates 1

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Im Beisein kommunalpolitischer Prominenz läutete der Ortsbeirat 1 mit einem Neujahrsempfang im Gallus-Theater das politische Jahr 2013 ein. Gekommen waren Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil, Vertreter von Vereinen und sozialen Einrichtungen sowie die protokollarische erste Bürgerin der Stadt, die Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Bernadette Weyland und der Bürgermeister Olaf Cunitz.

In ihrer Ansprache ging Dr. Bernadette Weyland auf die Rolle der Ortsbeiräte an,die seit über 30 Jahren mit ihren Anträgen und Anfragen die politische Arbeit in den Stadtteilen nah der Bevölkerung tragen. Sie sprach dabei von einem Erfolgsmodell, das dazu beigetragen hat, demokratische Entscheidungsprozesse nah bei den Bürgerinnen und Bürgern zu treffen.

Dr. Weyland ging auch auf die aktuelle haushaltspolitische Diskussion ein und stellte das Ringen um eine gerechte Verteilung der vorhandenen in den Mittelpunkt ihrer Rede. Sie wieß in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der diesjährige Haushalt für den Bereich „Soziales“ allen über 800 Millionen Euro vorsieht. Soziales, Bildung und Kultur, das sind die Schwerpunkte der schwarz-grünen Stadtregierung.

„Der Ortsbezirk 1 verbindet vieles, was für Frankfurt typisch sei. Seine vielfältige Bevölkerung, seine lebendige Wirtschaftskraft und seine Geschichte, die sich insbesondere in dem zurzeit stattfindenden Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Altstadt wiederspiegelt. Das ist es, was diesen Ortsbezirk so interessant und seine Stadtteile so liebenswert macht“, führte Frau Dr. Weyland weiter aus.

Bürgermeister Cunitz verwies in seiner Ansprache auf die städtebauliche Entwicklung des Gallus. Insbesondere der Wohnungsbau, nicht nur im Europaviertel, habe das Gallus in den vergangenen Jahren geprägt. Zusammen mit ergänzenden Maßnahmen, wie z.B. der „Sozialen Stadt“ ließe sich feststellen, dass der Stadtteil eine positive Entwicklung nimmt.

Montag, 21. Januar 2013

Dr. Matthias Zimmer soll Gallus und Gutleut erneut im Bundestag vertreten


Die Delegierten der CDU im Bundestagswahlkreis 182, zu dem auch unsere Stadtteile Gallus und Gutleut gehören, haben den Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Zimmer erneut zu ihrem Kandidaten für die im Herbst 2013 stattfindende Bundestagswahl gewählt. Bei der Wahlkreisdelegiertenversammlung im Bikuz Höchst stimmten 86,4 Prozent der Delegierten für Dr. Zimmer, der bereits bei der Bundestagswahl 2009 das Direktmandat in diesem Wahlkreis erringen konnte.
Dr. Matthias Zimmer ist im Deutschen Bundestag Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zudem ist er Vorsitzender der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA) Hessens und Frankfurts und stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA Deutschlands.

Der Wahlkreisdelegiertenversammlung vorgeschlagen wurde Dr. Zimmer vom Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der CDU Arbeitsgemeinschaft West, Alfons Gerling, der in seiner Rede betonte: „Dr. Matthias Zimmer verfügt über profunde Kenntnisse auf den Gebieten der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Gerade im Bundestagswahlkreis 182 mit den von Arbeitnehmern geprägten Stadtteilen des Frankfurter Westens und den eher dienstleistungsorientierten Gebieten wie etwa dem Westend ist es für uns wichtig, einen Kandidaten zu haben, der wirtschaftlichen Sachverstand mit sozialer Kompetenz verbindet. Zudem war er in den letzten Jahren bei zahlreichen Terminen, Veranstaltungen und Diskussionen in den Stadtteilen des Wahlkreises präsent und hat sich durch sein fundiertes Auftreten, einen Namen bei Arbeitnehmern, Gewerkschaften und Kirchen gemacht. Wir sind daher überzeugt, dass Dr. Matthias Zimmer gute Chancen hat, den Wahlkreis 182 erneut direkt zu gewinnen.“

Sonntag, 13. Januar 2013

CDU im Ortsbeirat fordert mehr Pflege der Grünflächen im Gallus



Im dicht bebauten und nicht im Übermaß mit Grün ausgestatteten Stadtteil Gallus ist jeder Quadratmeter Grün ein Segen. Der Zustand des genannten Grünstreifens (starke Vermüllung und verrottete Holzgeländer) ist daher kein Zustand, der auf Dauer hinnehmbar ist. Auf Anregungen des Ortsbeirates hin hatte der Magistrat in seinen Stellungnahmen diese Einschätzung stets geteilt. Bisher fehlt jedoch ein nachhaltiges Handeln und ein zufrieden stellendes Ergebnis.


Deshalb fordert Wolfgang Kreickmann für die Christdemokraten im Ortsbeirat 1 nun den Grünstreifen an der nördlichen Seite der Idsteiner Straße zwischen Eppenhainer und Krifteler Straße in einen sicheren und sauberen Zustand zu versetzen.


Hinsichtlich der Sicherheit soll der Magistrat nun seine dazu 2003 und 2007 gemachten Zusagen nachkommen und dort, wo die Pflanzung geschlossen ist, die kaputten Holzgeländer ersatzlos entfernen oder – wo dies nicht der Fall ist – durch Rechteckbügel ersetzen. Hinsichtlich der Sauberkeit ist der Grünstreifen regelmäßig zu reinigen. Dies sollte ggf. in Abhängigkeit mit anderen, nicht direkt von der FES gestellten im Stadtteil aktiven Reinigungskräften geschehen.

Montag, 7. Januar 2013

Wohnungspolitik im Gallus bleibt vorbildlich

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Die Schaffung von preiswertem Wohnraum hat im Gallus weiterhin Priorität. Aktuellstes Beispiel für diese Kontinuität in der Wohnungsbaupolitik ist die Bewilligung von rund siebeneinhalb Millionen Euro an Städtischen Wohnungsbaumitteln durch den schwarz-grünen Magistrat. Damit werden allein im Gallus 116 geförderte Wohnungen entstehen.

Diese Sozialwohnungen entstehen in der Nähe des Hauptbahnhofs (Poststraße) und in der Flörsheimer Straße zwischen Mainzer Landstraße und Frankenallee. Unterstützung erhält die Stadt Frankfurt dabei auch vom Land Hessen, das das Projekt in der Poststraße mit einem Darlehen in Höhe von 4,8 Millionen Euro unterstützt. Das Projekt in der Flörsheimer Straße erhält die gleiche Unterstützung in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro.

Die mit dem Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung unterstützten Wohnungen unterliegen für die Dauer von 20 Jahren ab Bezugsfertigkeit einer Belegungs- und Mietpreisbindung. Der Förderempfänger verzichtet für diese Zeit auf das Recht der Direktvermietung und erhält vom Amt für Wohnungswesen Mietervorschläge zur Auswahl. Die Anfangsmiete ohne Betriebskosten liegt bei 5 Euro, bei Erreichen des Passivhaus-Standards bei 5,50 Euro.

Die Wohnungen sind für Wohnungssuchende bestimmt, die beim Amt für Wohnungswesen registriert und in Frankfurt mit Hauptwohnsitz gemeldet sind oder eine enge Bindung an Frankfurt haben – etwa durch ein Arbeitsverhältnis, einen Ausbildungs- oder Studienplatz. Das jährliche Haushaltseinkommen darf die Höchstgrenzen der Hessischen Verordnung zur Durchführung des Wohnraumförderungsgesetzes nicht überschreiten. Die Belegung der Wohnungen erfolgt durch das Amt für Wohnungswesen.

Oberbürgermeister Feldmann zeigte sich bei einem Besuch im Stadtteil am 14. Januar 2013 begeistert von den Leistungen der schwarz-grünen Koalition auf dem Gebiet des Wohnungsbaus.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Neue Dokumentation über das Gallus erschienen

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Unter dem Titel "Kamerun - das sind wir" ist eine neue und sehr lesenswerte Dokumentation über unseren Stadtteil erschienen. Auf über 300 reich bebilderten Seiten erzählt die ehemalige Stadtverordnete Irmgard Lauer-Seidelmann Geschichten und Geschichte aus dem Gallus. Sie wurde dabei von der Polytechnischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Gerda-Henkel-Stiftung im Rahmen des Projektes "Stadtteil-Historiker" unterstützt.

In mehreren Kapiteln wird die Entstehungsgeschichte des Gallus im Laufe der Industrialisierung des Frankfurter Westens, die Anbindung an das Straßenbahnnetz und der Bau der Hellerhofsiedlung beschrieben. Im Fokus stehen aber insbesondere die Menschen, die den Stadtteil geprägt haben. Viele von Ihnen sind Ende der Zwanziger / Anfang der Dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts vom Land nach Frankfurt gezogen. Eine Wohnung in der Hellerhofsiedlung zu bekommen glich fast einem Sechser im Lotto. Waren die Wohnungen mit Zentralheizung, Balkon und Einbauküche ihrer Zeit weit voraus.

Wer Interesse an dem Buch hat, kann dieses käuflich für EUR 19,95 im Stadtteilbüro der "Sozialen Stadt Gallus" erwerben. Telefon: 069-97 32 99 70.