Mittwoch, 23. Oktober 2013

Ausbau der Seniorenarbeit im Gallus

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Mit einem gemeinsamen Projekt wolle das Mehrgenrationenhaus im Gallus und die Malteser die Versorgung und Betreuung von Senioren im Stadtteil Gallus weiter ausbauen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Maßnahme, die das physische Wohl der Menschen primär im Auge hat. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sollen sich verstärkt um die "seelische" Betreuung kümmern.

Im Projekt "Helfende Hand" - so sagte es Ursula Werder, Geschäftsführerin des Mehrgenerationenhauses - wollen beide Institutionen, dass sich die Menschen im Viertel gegenseitig unterstützen. Mit einer Anlaufstelle im Mehrgenerationenhaus, die den Malterser Besuchsdienst ergänzt, werden die dafür notwendigen Strukturen bereit gestellt.

Die Stadtbeauftragte der Malteser, Frau Vinciane von Westphalen, sieht in dem Projekt einen Beitrag beider Organisationen für ein gutes Miteinander im Quartier und einen Schritt gegen Vereinsamung und Isolation. Engangement und Besuchswunsch sollen so zusammenkommen. Menschen, die sich für andere engagieren wollen und Menschen, die sich auf netten Besuch freuen, können sich ab Ende November bei den Maltesern oder im Mehrgenerationenhaus melden. Die Malteser vermitteln die passenden Besuchspartner und begleiten die Ehrenamtlichen im Engagement. Die gemeinsame Zeit verbringen die Besuchsdienstpaare - je nach eigenem Interesse - mit Ausflügen, Vorlesen, Gesellschaftsspiele oder Unterhaltung. Der Besuch ist natürlich kostenfrei!

Thomas Kirchner, Stadtverordneter fürs Gallus, freut sich über das Projekt der beiden Organisationen. "Aus Statistiken der Stadt wissen wir, dass gerade in einer Großstadt wie Frankfurt das Gebundensein an die eigenen vier Wände und die damit oft einher gehende Vereinsamung keine Seltenheit sind. Insbesondere Frauen über 75 sind von dieser Entwicklung betroffen. Trotz der vielen Angebote der Stadt im Rahmen des Programms "Älter werden in Frankfurt" kann die Stadt jedoch nicht jeden Aspekt abdecken. Deshalb sind ehrenamtliche Engagements auch in der Seniorenbetreuung unverzichtbar."

Montag, 14. Oktober 2013

SG 28 erhält lang ersehntes neues Funktionsgebäude

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Grauer Himmel und Nieselregen. Das Wetter gab es zwar nicht her, doch alle Anwesenden waren gut drauf und hatten ein Lächeln im Gesicht. Der Grund dafür war, dass für die Mitglieder des Traditionsvereins SG 28 ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung ging. Die Sportler erhalten nämlich ein neues Funktionsgebäude für ihren Sportplatz.

Zum Spatenstich war eigens der für den Sport in Frankfurt zuständige Dezernent, Markus Frank, höchstpersönlich gekommen. Er stellte den Anwesenden das Konzept des neuen Gebäudes vor und vollzog mit Thomas Kirchner, dem für das Gallus zuständigen Stadtverordneten der CDU den Spatenstich. Kirchner hatte sich seit längerem für den Ersatz des in die Jahre gekommenen alten Funktionsgebäudes eingesetzt. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird im Juni 2014 gerechnet.

Das nun entstehende Gebäude, dass den Sportlern primär zum Duschen und Umkleiden dient, wird nach den neuesten technischen Standards gebaut. So werden sich auf seinem Dach Sonnenkollektoren befinden, die Wasser in zwei Pufferspeichern erwärmen sollen. Das so erwärmte Wasser wird dann für Duschen und Heizen eingesetzt. Die Technik ist so ausgeklügelt, dass selbst bei Regentagen - durch das Zuschalten einer Gasheizung - mehrere Mannschaften im Warmen duschen können. Das umweltfreundliche Haus ist zudem sehr langlebig. Markus Frank geht davon aus, dass eine Nutzung von mindestens 30 Jahren möglich ist. Frankfurt sieht eine ähnliche Ausstattung für Funktinsgebäude auch für andere Spielstätten vor. Ziel ist es damit die Energiekosten für die über 50 Sportstätten deutlich reduzieren.