Freitag, 14. März 2014

EAK und Mitglieder der CDU-Gallus/Gutleut besuchen Bahnhofsmission

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Der Evangelische Arbeitskreis der CDU-Frankfurt, darunter auch Mitglieder der CDU-Gallus/Gutleut besuchten am 10. März die Bahnhofsmission im Frankfurter Hauptbahnhof. Es ist einer jener Institutionen, die jeder kennt aber viele noch nie von innen gesehen haben. Dementsprechend groß war denn auch die Neugier bei den rund 20 Teilnehmern.

Von der Schichtleiterin erfuhren die Besucher einiges über die Geschichte und die Aufgaben der Bahnhofsmission, die fast so alt ist, wie der Bahnhof selbst, der 1888 fertig gestellt wurde. Ursprünglich hatten die drei größten Konfessionen (Evangelischer und Katholische Kirche, sowie die Jüdische Gemeinde unserer Stadt) je eine eigene Mission, heute besteht nur noch eine.

Die Mitarbeiter geben Auskünfte und unterstützen Fahrgäste, wenn Sie Probleme mit der Verständigung haben. Sei es, dass sie gehörlos sind, schwerhörig, blind, seh- oder sprachbehindert sind. Oder Menschen, die schlecht deutsch sprechen. Auch Kranke, Verletzte  oder Gehbehinderte (oder nur sehr Alte oder sehr Junge) begleitet die Mission beim Ein-, Aus- und Umsteigen. Dazu werden bei Bedarf Rollstühle und Gepäckwagen zur Verfügung gestellt.

Aber nicht nur für Fahrgäste ist die Bahnhofsmission da, sondern auch für Menschen, die im Umfeld des Bahnhofes „gestrandet“ sind. Die Arbeit der Mission wird von den beiden großen Kirchen finanziell unterstützt aber auch Spenden spielen eine große Rolle. Wer weitere Informationen sucht, findet sie auf der Homepage der Mission unter http://www.caritas-frankfurt.de/60578.html. Was übrigens viele Leute nicht wissen: Der Frankfurter Hauptbahnhof steht nicht im Bahnhofsviertel, sonder im Gallus!

Freitag, 7. März 2014

CDU-Mitglieder aus dem Gallus besuchen Europäisches Parlament

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Auf Einladung des hiesigen Europaabgeordneten Thomas Mann befand sich eine Gruppe aus Hessen von rund 45 Personen zu einer zweitägigen Informationsfahrt Ende Februar in Straßburg. Neben der Besichtigung des Europäischen Parlament, zu der auch der Besuch einer Plenarsitzung gehörte, nahm sich Thomas Mann rund zwei Stunden Zeit, um mit uns über die Arbeit eines Abgeordneten, die Sorgen und Nöte an der Basis und die weitere Entwicklung der Europäischen Union zu diskutieren.

Vor allem aber war an diesem Tag der Wegfall der 3%-Hürde ein Thema. Mit dem Fall fällt auch der Schutzwall gegen Radikale im Europäischen Parlament (EP). Deshalb rief Thomas Mann nochmals dazu auf, den Einzug von Extremisten von links und rechts durch eine hohe Wahlbeteiligung zu verhindern. Auch wurde das Urteil des Bundesverfassungsgerichts als ein Tiefschlag für die Arbeitsfähigkeit unseres Europäischen Parlaments gewertet. Die mögliche Zerstückelung im EP erschwert stabile Mehrheiten erheblich und hindert uns daran, an der Sache orientierte Lösungen im großen Räderwerk der Europapolitik effektiv zu vertreten. Auch kam in diesem Zusammenhang das Thema einer raschen Ausarbeitung eines europaweit einheitlichen Wahlrechts auf, um die Arbeitsfähigkeit des EP wieder voll zu gewährleisten.

Die Teilnehmer bekamen während dieses Besuches einen sehr guten Eindruck über den "europäischen Gedanken", den sie sicherlich mit in ihre Arbeit vor Ort, gerade jetzt für den Europawahlkampf, mitnehmen. Das EP zeigte sich als eine Institution, die seit dem Vertrag von Lissabon weiter an Kompetenzen gewonnen hat und schon lange ein vollwertiger, gleichberechtigter Partner im Konzert der EU-Institutionen ist.


Janja

Donnerstag, 6. März 2014

Frankfurter Christdemokraten feiern Politischen Aschermittwoch

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Die Frankfurter CDU veranstaltete am gestrigen Abend ihren traditionellen politischen Aschermittwoch in Harheim. Gekommen waren rund 300 Parteifreunde und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Was sie bekamen, lohnte sich gleich dreifach.

Erst heizte die Blaskapelle aus Harheim den Leuten ordentlich ein, dann gabs leckeren Hering und "on Top" klasse Reden von Uwe Becker und dem Gast des Abends, dem neuen Generalsekretär der CDU Deutschlands, Dr. Peter Tauber.

In seiner Rede ging er auf aktuelle Themen, wie den Wulff-Prozess und die Diskussion um Edathy ein und machte drückte dabei seine von vielen geteilte Verwunderung über die Schwerpunkte aus, die hier gesetzt wurden und immer noch werden. Natürlich kam er auch auf Europa zu sprechen. Dr. Tauber verdeutlichte, welch hohes Gut der Europäische Einigungsprozess für den gesamten Kontinent darstellt, der noch vor nicht allzu langer Zeit Austragungsort kriegerischer Auseinandersetzungen war.

In wenigen Worte führte er den Anwesenden im Saal vor, was es bedeutet, Christdemokrat zu sein. Ein Satz, den er im Zusammenhang mit der akutellen Diskussion zur Sterbehilf sagte, blieb mir besonders in Erinnerung: "Es ist besser an der Hand eines Menschen zu sterben als durch die Hand eines Menschen." Damit machte Dr. Tauber deutlich, dass das unsere vom christlichen Menschenbild geprägte Politik den Menschen von der Empfängnis an bis zum dessen Tod begleitet.

Uwe Becker kritisierte in seiner zuvor gehaltenen Rede den Frankfurter OB scharf. Der Oberbürgermeister habe die ausgestreckte Hand der schwarz-grünen Koalition ausgeschlagen. Er habe sich Zuständigkeiten genommen, die er nicht ausfüllt. „Diese Stadt hatte noch nie einen so linken Oberbürgermeister.“

Das sei nicht sein Amtsverständnis. „Ein Frankfurter Oberbürgermeister hat für alle da zu sein und muss auch unangenehme Entscheidungen vertreten.“ Es sei nicht seine wichtigste Aufgabe, in den Zeitungen positiv zu erscheinen.

Mittwoch, 5. März 2014

CDU im Ortsbeirat 1 bekämpft "Häufchen-Inflation" im Europaviertel

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Sie sind ein Ärgernis. Egal ob man sie am Schuh hat oder nur an ihnen vorbeiläuft: Hundehaufen. Gleich doppelt blöd wird es jedoch, wenn sie so massiv auftreten, wie derzeit auf dem Gelände des zukünftigen Europagartens im Europaviertel.

Das Areal des zukünftigen Europagartens erfreut sich bei Hundebesitzern offensichtlich großer Beliebtheit. Leider hinterlassen deren kleine Freunde kleine und größere Haufen, die zudem von den Besitzern nicht entsorgt werden. Dies führt zu einem Nutzungskonflikt auf dem Areal, da insbesondere Familien mit Kleinkindern, die in bestimmten Entwicklungsphasen alles Mögliche vom Boden aufheben wollen, das Gelände nur noch eingeschränkt nutzen können.

Deshalb fordert die CDU im Ortsbeirat 1 nun den Magistrat auf, zu prüfen und berichten, welche Möglichkeiten er sieht, die Nutzung des Areals des zukünftigen Europagartens als Hundeklo einzudämmen oder zumindest die Folgen für die Anwohner - insbesondere Familien mit Kleinkindern - einzudämmen.Dabei ist insbesondere die Aufstellung von weiteren Beutelspendern bzw. das provisorische Einrichten eines Hundeauslaufplatzes zu prüfen.