Donnerstag, 6. März 2014

Frankfurter Christdemokraten feiern Politischen Aschermittwoch

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Die Frankfurter CDU veranstaltete am gestrigen Abend ihren traditionellen politischen Aschermittwoch in Harheim. Gekommen waren rund 300 Parteifreunde und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Was sie bekamen, lohnte sich gleich dreifach.

Erst heizte die Blaskapelle aus Harheim den Leuten ordentlich ein, dann gabs leckeren Hering und "on Top" klasse Reden von Uwe Becker und dem Gast des Abends, dem neuen Generalsekretär der CDU Deutschlands, Dr. Peter Tauber.

In seiner Rede ging er auf aktuelle Themen, wie den Wulff-Prozess und die Diskussion um Edathy ein und machte drückte dabei seine von vielen geteilte Verwunderung über die Schwerpunkte aus, die hier gesetzt wurden und immer noch werden. Natürlich kam er auch auf Europa zu sprechen. Dr. Tauber verdeutlichte, welch hohes Gut der Europäische Einigungsprozess für den gesamten Kontinent darstellt, der noch vor nicht allzu langer Zeit Austragungsort kriegerischer Auseinandersetzungen war.

In wenigen Worte führte er den Anwesenden im Saal vor, was es bedeutet, Christdemokrat zu sein. Ein Satz, den er im Zusammenhang mit der akutellen Diskussion zur Sterbehilf sagte, blieb mir besonders in Erinnerung: "Es ist besser an der Hand eines Menschen zu sterben als durch die Hand eines Menschen." Damit machte Dr. Tauber deutlich, dass das unsere vom christlichen Menschenbild geprägte Politik den Menschen von der Empfängnis an bis zum dessen Tod begleitet.

Uwe Becker kritisierte in seiner zuvor gehaltenen Rede den Frankfurter OB scharf. Der Oberbürgermeister habe die ausgestreckte Hand der schwarz-grünen Koalition ausgeschlagen. Er habe sich Zuständigkeiten genommen, die er nicht ausfüllt. „Diese Stadt hatte noch nie einen so linken Oberbürgermeister.“

Das sei nicht sein Amtsverständnis. „Ein Frankfurter Oberbürgermeister hat für alle da zu sein und muss auch unangenehme Entscheidungen vertreten.“ Es sei nicht seine wichtigste Aufgabe, in den Zeitungen positiv zu erscheinen.

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