Donnerstag, 1. Mai 2014

Merkel eröffnet Europawahlkampf der CDU im Gallus


Voll war es gestern Abend im neuen Kongressgebäude „Kap Europa“ im Gallus. Die CDU hatte zur offiziellen Eröffnung der heißen Phase des Europawahlkampfes eingeladen und sehr viele waren gekommen. Der große Saal des Kongresszentrums war mehr als nur bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Zuschauer mussten mit einem Stehplatz an den hinteren Bistrotischen vorlieb nehmen. Doch sie wurden dafür mit fulminanten Reden der Kanzlerin des Spitzenkandidaten der CDU, David McAllister und des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier mehr als entschädigt.

McAllister, der selbst aus als Sohn eines schottischen Vaters und einer deutschen Mutter aus einer europäischen Familie stammt, verdeutlichte anhand seiner Familiengeschichte, die Idee eine vereinten Europas. Vor genau 100 Jahren begannen Europäer aufeinander zu schießen. Etwas, das heute undenkbar geworden ist. Fast 70 Jahre herrscht Frieden auf unserem Kontinent, länger als jemals zuvor in der jüngsten Geschichte. Angela Merkel stellte in diesem Zusammenhang unter dem Befall der Anwesenden klar, dass - bei allem Widerstand gegen die Expansionspolitik Putins – militärische Mittel auch in Zukunft keine Option mehr sind.

Angela Merkel wies in ihrer rund halbstündigen Rede aber auch darauf hin, wie wichtig Europa für die Wirtschaft unseres Landes und damit aber auch für die Erhaltung unsers Wohlstandes ist. In einer Welt mit sieben Milliarden Menschen kann sich Deutschland allein – trotz seiner 80 Millionen Einwohner – nur zusammen mit seinen Europäischen Partnern gegen Länder wie China und Indien behaupten.

Vor allem aber ist Europa ein Kontinent der Freiheit. Eine Freiheit, wie sie im überwiegenden Teil der Welt aber nicht selbstverständlich ist. Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Soziale Marktwirtschaft, all dies sind Dinge, für die wir Europäer in vielen Teilen der Welt beneidet werden. Diese Errungenschaften zu verteidigen und zu sichern, auch darum wird es in den kommenden Jahren gehen.

Dies alles ist – anders als viele links von der Mitte glauben – kein Naturgesetz, sondern muss – wie unser Wohlstand – immer wieder neu erworben werden. Die Europawahl am 25. Mai 2014 legt dafür den Grundstein. Deshalb lohnt es sich wählen zu gehen. Nur eine hohe Wahlbeteiligung, darauf wies McAllister in seiner Rede hin, sichert, dass radikale von rechts und links die Chancen, die Europa einem jeden von uns bietet nicht zunichte machen.

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