Samstag, 28. März 2015

Stadtverordneter Thomas Kirchner regt Bau einer Grundschule für das südliche Gallus an

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In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 26. März 2015 stellte Thomas Kirchner, Stadtverordneter für das Gallus mit der nachfolgend aufgeführten Frage die Schulversorgung im Gallus südlich der Mainzer Landstraße in den Fokus des Stadtparlamentes:

Im Stadtteil Gallus entstehen nicht nur im Europaviertel, sondern mit den Lahn’schen Höfen, den Gallus Gärten, dem Adler-Quartier und dem Avaya-Gelände rund 2.400 neue Wohnungen auch im Süden des Stadtteils. Zurzeit müssen Schülerinnen und Schüler aus diesem Teil des Gallus auf dem Weg zur Schule mit der Mainzer Landstraße eine der am stärksten befahrenen Straßen Frankfurts überqueren.


Ich frage daher den Magistrat:
Welche Möglichkeiten sieht er, für die Grundschüler der neuen Wohngebiete eine wohnungsnahe Schulversorgung südlich der Mainzer Landstraße zu gewährleisten?

Antwort der Schuldezernentin Sara Sorge: Durch die genannten Wohngebiete entsteht auch südlich der Mainzer Landstraße ein erheblicher Bedarf an Schulplätzen, der an den vorhandenen Standorten nicht mehr gedeckt werden kann. Der Entwurf des integrierten Schulentwicklungsplanes sieht deshalb die Errichtung einer bis zu fünfzügigen Grundschule vor.
Nach der Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung über den Schulentwicklungsplan wird dieses Vorhaben - neben zahlreichen anderen – dem Hessischen Kultusministerium zur Zustimmung vorgelegt werden. Parallel dazu prüft der Magistrat geeignete Grundstücke für die neue Schule.

Freitag, 13. März 2015

SPD-Kritik an der Wohnbebauung am Sommerhoffpark ist ein Eigentor!

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Die Koalitionsfraktionen von CDU und GRÜNEN im Römer haben sich verwundert über die Kritik der SPD-Fraktion an der geplanten Wohnbebauung am Sommerhofpark gezeigt. „Die SPD hat dem Rahmenplan Sommerhoffpark, der die Wohnhochhäuser explizit beinhaltet, im Jahr 2011 zugestimmt. Damals hat die SPD kein Wort über geförderten Wohnungsbau oder einen Bebauungsplan verloren, geschweige denn einen entsprechenden Antrag gestellt“, so die Fraktionsvorsitzenden von CDU und GRÜNEN, Michael zu Löwenstein und Manuel Stock.
Vielmehr enthielt der SPD-Antrag zum Rahmenplan folgenden Beschlusspunkt: ‚Wohnhochhäuser, die in der Teilfläche A entstehen dürfen werden nur verwirklicht, wenn sie von privaten Investoren gebaut werden. Städtische und stadtnahe Gesellschaften, sowie deren Tochtergesellschaften werden dort keine Wohnhochhäuser errichten, da die Errichtung von Wohnungen im oberen Preissegment nicht zum Hauptgeschäftszweck der ABG gehört‘.

„Das muss man sich vor Augen führen: Die SPD fordert, dass die Wohnhochhäuser von Privatinvestoren errichtet werden und weist damals schon darauf hin, dass es sich um hochpreisiges Wohnen handeln wird. Für letzteres kritisiert sie jetzt Schwarz-Grün, hat zum entscheidenden Zeitpunkt aber hat sie kein Wort von gefördertem Wohnungsbau oder einem Bebauungsplan verloren. Auch im Rahmen des Wettbewerbs für das Areal hat der SPD-Vertreter kein Wort über gefördertes Wohnen oder einen Bebauungsplan verloren“, so zu Löwenstein und Stock weiter. „Die Kritik des SPD-Fraktionsvorsitzenden Klaus Oesterling ist ein gigantisches Eigentor.“

Dieser Schlingerkurs der SPD zeigt erneut wie wichtig es ist, dass die Sozialdemokraten in Frankfurt in der Opposition bleiben. "Für das Gutleut wäre eine SPD geführte Stadtregierung gerade auch im Hinblick auf die Anbindung des Sommerhoffparks an den Rest des Stadtteils ein großer Nachteil", fürchtet der Vorsitzender der CDU-Gallus/Gutleut, Thomas Kirchner. "Ziel muss es sein, im Rahmen der Neubebauung eine durchgängige Begehbarkeit des nördlichen Mainufers herzustellen", so Kirchner abschließend.

Montag, 9. März 2015

Taubenplage an der Galluswarte endlich nachhaltig eindämmen!


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Seit Jahren lassen Verwaltung und Bahn die Bürgerinnen und Bürger an der Galluswarte im Taubendreck stehen. Die Verantwortung dafür will aber keiner übernehmen. Die Verwaltung verweist darauf, dass die Tauben unter der Brücke der Bahn sitzen, die Bahn also in der Verantwortung steht, diese jedoch weißt das weit von sich und sieht die Stadt im Obligo. Deshalb sind auch bisher alle Bemühungen des Ortsbeirates versandet, eine dauerhafte Lösung des Problems, etwa durch ein Taubennetz unter der Brücke, zu erreichen.

Eine Lösung schien vor Jahren jedoch mit der Installation eines Taubenhauses in greifbarer Nähe, der Vorschlag scheiterte bis auf weiteres jedoch an einem dafür geeigneten Gebäude. Mit einem Taubenhaus, in dem die bebrüteten Eier von einem Taubenwart durch künstliche ausgetauscht werden und so der Nachwuchs eingedämmt wird, erhofft man sich nach dem Vorbild anderer Städte wie Augsburg und Bamberg, die mehrere Taubenhäuser errichtet haben, einen wirksamen Rückgang der Taubenplage auch am Hauptverkehrsknotenpunkt im Gallus.

Nun versucht die CDU im Ortsbeirat 1 einen erneuten Vorstoß in diese Richtung. Grund hierfür ist der Bau des neuen Verwaltungsgebäudes des Grünflächenamtes in unmittelbarer Nähe zur Galluswarte. Platz und Amt passen hier gut zum Lösungsvorschlag. Der Magistrat wird daher nun gebeten zu prüfen und berichten, ob es möglich ist ein Taubenhaus auf dem Dach des neuen Verwaltungsgebäudes des Grünflächenamtes und des Amt für Straßenbau und Erschließung in der Nähe der Galluswarte zu errichten. Falls es klappen sollte, könnte die Zahl der „Kotbomber“ an der Galluswarte mittelfristig deutlich reduziert werden.