Freitag, 13. März 2015

SPD-Kritik an der Wohnbebauung am Sommerhoffpark ist ein Eigentor!

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Die Koalitionsfraktionen von CDU und GRÜNEN im Römer haben sich verwundert über die Kritik der SPD-Fraktion an der geplanten Wohnbebauung am Sommerhofpark gezeigt. „Die SPD hat dem Rahmenplan Sommerhoffpark, der die Wohnhochhäuser explizit beinhaltet, im Jahr 2011 zugestimmt. Damals hat die SPD kein Wort über geförderten Wohnungsbau oder einen Bebauungsplan verloren, geschweige denn einen entsprechenden Antrag gestellt“, so die Fraktionsvorsitzenden von CDU und GRÜNEN, Michael zu Löwenstein und Manuel Stock.
Vielmehr enthielt der SPD-Antrag zum Rahmenplan folgenden Beschlusspunkt: ‚Wohnhochhäuser, die in der Teilfläche A entstehen dürfen werden nur verwirklicht, wenn sie von privaten Investoren gebaut werden. Städtische und stadtnahe Gesellschaften, sowie deren Tochtergesellschaften werden dort keine Wohnhochhäuser errichten, da die Errichtung von Wohnungen im oberen Preissegment nicht zum Hauptgeschäftszweck der ABG gehört‘.

„Das muss man sich vor Augen führen: Die SPD fordert, dass die Wohnhochhäuser von Privatinvestoren errichtet werden und weist damals schon darauf hin, dass es sich um hochpreisiges Wohnen handeln wird. Für letzteres kritisiert sie jetzt Schwarz-Grün, hat zum entscheidenden Zeitpunkt aber hat sie kein Wort von gefördertem Wohnungsbau oder einem Bebauungsplan verloren. Auch im Rahmen des Wettbewerbs für das Areal hat der SPD-Vertreter kein Wort über gefördertes Wohnen oder einen Bebauungsplan verloren“, so zu Löwenstein und Stock weiter. „Die Kritik des SPD-Fraktionsvorsitzenden Klaus Oesterling ist ein gigantisches Eigentor.“

Dieser Schlingerkurs der SPD zeigt erneut wie wichtig es ist, dass die Sozialdemokraten in Frankfurt in der Opposition bleiben. "Für das Gutleut wäre eine SPD geführte Stadtregierung gerade auch im Hinblick auf die Anbindung des Sommerhoffparks an den Rest des Stadtteils ein großer Nachteil", fürchtet der Vorsitzender der CDU-Gallus/Gutleut, Thomas Kirchner. "Ziel muss es sein, im Rahmen der Neubebauung eine durchgängige Begehbarkeit des nördlichen Mainufers herzustellen", so Kirchner abschließend.

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