Sonntag, 21. Juni 2015

Fahrradständer endlich auch für die Schneidhainer Straße!


Wegen fehlender regulärer Radabstellplätze werden Fahrräder in der Schneidhainer Straße derzeit an Geländern, Straßenschildern und anderen mehr oder weniger geeigneten Gegenständen abgestellt. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern ist Bewohnern dieser Straße nicht vermittelbar, da in den benachbarten Wohnblöcken bereits entsprechende Abstellplätze installiert wurden.

Deshalb bittet Wolfgang Kreickmann, Vertreter der CDU im Ortsbeirat 1, nun den Magistrat darum, auch in der Schneidhainer Straße Abstellplätze für Fahrräder installieren zu lassen. Darüber hinaus wird der Magistrat gebeten zu prüfen, ob an mehreren Stellen des westlichen Gallus probeweise abstellbare Fahrradboxen aufgestellt und gegen Gebühr an interessierte Anwohner vermietet werden können.

Thomas Kirchner, Stadtverordneter für das Gallus, ist optimistisch, dass von Seiten der städtischen Wohnungsbaugesellschaft auf die Vorschläge eingegangen wird. Hinsichtlich der vom Ortsbeirat vorgeschlagenen Fahrradboxen verweist er auf die guten Erfahrungen, die in anderen Kommunen bereits damit gemacht wurden.

Freitag, 19. Juni 2015

CDU und Grüne im Ortsbeirat 1 wollen Erweiterung des Schulhofes der Gründerrodeschule prüfen lassen


Frankfurt wächst und dass ist gut so! Dadurch entstehen aber auch neue Herausforderungen zum Beipiel bei der Abdeckung des Raumbedarfes in den bestehenden Schulgebäuden. Die vorgesehenen Schulerweiterungen und Neubauten lassen sich - trotz sorgfältiger Planung der Verwaltung - nicht immer im notwendigen Zeitraum errichten.

Für die Günderrodeschule (eine Grundschule) ist daher nun eine Erweiterung in modularer Bauweise (bis zum Herbst 2016) mit 8 zusätzlichen Klassenräumen auf der Rückseite des Schulgebäudes geplant. Deren Realsierung würde aber bedeuten, dass ein Teil der Fläche des Schulhofes für die bisherigen Aktivitäten wegfällt. Schüler, Eltern und Lehrerschaft halten das jedoch für keine befriedigende Lösung.

CDU und Grüne im Ortsbeirat 1 fragen deshalb nun beim Magistrat nach, inwieweit eine Erweiterung des Schulhofes machbar ist. Insbesondere soll geklärt werden, ob eine Ausweitung im Bereich Hufnagelstraße über den Gehweg und die Baumreihe hinaus bis zum jetzigen Bordstein im Bereich des Möglichen liegt. Auch eine Ausweitung nach Westen in Parkplatz der Saalbau Gallus hinein soll geprüft werden.

Die nächste Sitzung des Ortsbeirates 1 findet am 30. Juni 2015, 19 Uhr im Gemeindesaal der Maria Hilf Kirche, Rebstöcker Straße 70 statt.

Samstag, 6. Juni 2015

Weitere fünf Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau im Gallus


Wohnen in Frankfurt ist, wie in den anderen Metropolregionen Deutschlands, teuer geworden. Im Gegensatz zu den von der SPD geführten Ballungsräumen ist das Rhein-Main-Gebiet die einzige Region, in der mehr Wohnungen in der Kernstadt als im Umland gebaut werden. Auch bei der Anzahl fertig gestellter Sozialwohnungen ist unsere Stadt Spitze.

Frankfurt fördert aktuell zwei unterschiedliche Bauvorhaben: Die Helenhöfe im Europaviertel und in der Poststraße – beides im Stadtteil Gallus. Für das erste Projekt wurden rund 3 Millionen, für das zweite (von der ABG Frankfurt Holding realisierte) knapp zwei Millionen Euro bereitgestellt.
Die Wohnungen sind für Wohnungssuchende bestimmt, die beim Amt für Wohnungswesen registriert und in Frankfurt mit Hauptwohnsitz gemeldet sind oder eine enge Bindung an Frankfurt haben – etwa durch ein Arbeitsverhältnis, einen Ausbildungs- oder Studienplatz. Das jährliche Haushaltseinkommen darf die Höchstgrenzen des Hessischen Wohnraumförderungsgesetzes nicht überschreiten. Die Belegung der Wohnungen erfolgt durch das Amt für Wohnungswesen.

Die mit dem „Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung“ unterstützten Wohnungen unterliegen ab Bezugsfertigkeit für einen Zeitraum von 20 Jahren einer Belegungs- und Mietpreisbindung. Der Förderempfänger verzichtet für diese Zeit auf das Recht der Direktvermietung und erhält vom Amt für Wohnungswesen Mietervorschläge zur Auswahl. Die Anfangsmiete ohne Betriebskosten liegt bei 5 Euro je Quadratmeter Wohnfläche monatlich, bei Erreichen des Passivhaus-Standards bei 5,50 Euro.

Damit stellt die schwarz-grüne Stadtregierung erneut unter Beweis, dass sie das Thema „Wohnen“ ganz oben auf der politischen Agenda positioniert hat. Die Stadt Frankfurt unternimmt erhebliche Anstrengungen zur Verbesserung der Wohnraumversorgung – mit zunehmendem Erfolg.

Das für die ganze Stadt geltenden Wohnbauland-Entwicklungsprogramm weist derzeit ein Gesamtpotenzial von rund 30.000 Wohnungen auf. Für die kommunale Wohnungsbauförderung stehen jährlich 45 Millionen Euro zur Verfügung. Und die Zahl der Wohnungsfertigstellungen steigt ebenfalls. Über die neuen, sozial gebundenen Wohnungen im Gallus freut sich der Stadtverordnete Thomas Kirchner ganz besonders, bieten sie doch familiengerechtes Wohnen für junge Familien zu akzeptablen Preisen.