Sonntag, 31. Januar 2016

Schwarz-Grün schafft mehr günstigen Wohnraum im Gallus

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In der Cordierstraße befinden sich derzeit 135 Wohnungen mit 6.640 m² Wohnfläche, von denen die ABG der Stadt Frankfurt am Main einen Teil zur Unterbringung von rund 220 Flüchtlingen zur Verfügung gestellt hat. Diese dürfen nun noch etwas länger in dieser provisorischen Unterkunft bleiben, bis eine alternative Unterbringung gefunden ist.

Auf Anfrage des Stadtverordneten Thomas Kirchner teilte der Magistrat in der Sitzung des Römerparlamentes am vergangenen Donnerstag mit, dass die ABG im Laufe dieses Jahres den Abriss dieser Wohnungen plant, um an gleicher Stelle neue Wohnungen mit einer wesentlichen Erhöhung an Fläche (von bisher bisher 6.640 m² auf 9.730 m²) zu schaffen. Zudem werden von den neu zu errichtenden 129 Wohnungen 40 % öffentlich gefördert. Damit entsteht, neben den bereits gebauten "Helenenhöfen" und der Bebauung in der Poststraße, weiterer günstiger Wohnraum im Gallus.


Das ist aber nur ein Bruchteil, der durch die ABG entstehenden neuen Wohnungen. Diese plant nämlich bis zum Jahr 2019 für mehr als zwei Milliarden Euro 6181 Wohnungen zu bauen, 37 Prozent davon im geförderten Bereich. Auch dafür wird der erwirtschaftete Überschuss verwendet. Eine kluge und umsichtige Wohnungspolitik, die sich wohltuend von den plakativen und wenig durchdachten Forderungen des OB absetzen.

Sonntag, 10. Januar 2016

CDU im Ortsbeirat 1 fordert mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum



In der kommenden Sitzung des Ortsbeirates 1 setzt die CDU-Fraktion ihren Themenschwerpunkt in Sachen Barrierefreiheit. 

Zum einen fordern die Christdemokraten den Magistrat auf, die Sturzgefahr beim Queren der Fahrbahn im Kreuzungsbereich Mainzer Landstraße / Ecke Rebstöcker Straße zu beheben. Die Überwege im Kreuzungsbereich Mainzer Landstraße / Rebstöcker Straße müssen auch von Personen im Rollstuhl oder Rollator gefahrenfrei genutzt werden können. Es haben sich inzwischen mehrere Beinahe-Unfälle durch das Verklemmen der Räder in den Unebenheiten des Übergangs ergeben. Nur durch die Hilfe von anderen Passanten konnten Stürze vermieden und den Betroffenen der Übergang ermöglicht werden.

Zum anderen geht es in einem zweiten Antrag um die behindertengerechte Gestaltung des Bachforellenweges im Westhafen. Auf Anregung von betroffenen Anwohnern fordert Ortsbeirat Wolfgang Kreickmann, dass die vor 17 Monaten von der Verwaltung zugesagte Planung für diesen Bereich nun endlich vorgestellt und zügig umgesetzt wird. Betroffene hatten seinerzeit beklagt, dass Gehbehinderte sich auf dem Kopfsteinpflaster sehr schlecht fortbewegen können.

Die nächste Sitzung des Ortsbeirates 1 findet am Dienstag, dem 19. Januar 2016 , 19.00 Uhr, im Grünflächenamt, Adam-Riese-Straße 25 statt.